Neue Radlwerkstatt vom ADFC in der Messestadt

Seit 2015 kümmert sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) München mit seiner Arbeitsgemeinschaft Asyl um Fahrräder für Geflüchtete. Jetzt hat die Fahrradwerkstatt einen neuen festen Standort und die Zielgruppe erweitert sich: Die Arbeitsgemeinschaft Asyl des ADFC München, eine Gruppe von sieben Ehrenamtlichen, war bislang in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften im Münchner Osten tätig (u.a. Willy-Brandt-Allee, Stolzhofstraße, Moosfeld). Jetzt ist die Werkstatt innerhalb der Messestadt umgezogen.

Zudem hat sich die Arbeitsgemeinschaft (AG) Asyl umbenannt in AG Soziales, da sie sich am neuen Standort neben Geflüchteten auch um weitere Menschen kümmern wird, die wenig Geld zur Verfügung haben für ein Fahrrad oder eine Radl-Reparatur.

Zusammen mit der ADFC-Radfahrschule ist die AG Soziales jetzt in den Räumen der Sozialeinrichtung StartStark in der Heinrich-Böll-Straße 5 zu finden. Die Werkstatt ist freitags von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Jeder, der seine Bedürftigkeit nachweist, kann sein Rad hier unter Anleitung von Fachleuten reparieren oder er kann ein gebrauchtes, verkehrssicheres Rad übernehmen. Reparaturen sind kostenlos, neues Material wird zu Einkaufspreisen berechnet; Räder werden zum Selbstkostenpreis abgegeben.

Wer gut erhaltene Räder nicht mehr braucht, kann diese gern in der Werkstatt abgeben oder sich melden unter soziales@adfc-muenchen.de sowie telefonisch unter: 089-4302775.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 220.000 Mitgliedern, davon über 33.000 in Bayern und rund 9000 in München, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Der ADFC will, dass Deutschland bis 2030 ein attraktives Fahrradland wird, das in allen Städten und Dörfern einladende Rahmenbedingungen zum Radfahren und Qualitätsradwege statt Holperstrecken bietet. Dafür hält der ADFC eine grundlegende Reform des Straßenverkehrsrechts für essenziell.

 

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