Golem oder Pygmalion: Lebens- und Lernwelt oder Ghetto?

Wie Kinder und Jugendliche in der Messestadt leben
Gast-Beitrag von Karl-Michael Brand von ECHO e.V. in „Standpunkte 10.2019“

„Die Messestadt Riem ist der zweitjüngste Stadtteil Münchens in zweierlei Hinsicht: Als am Reißbrett entstandener Stadtteil auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens und als bevorzugter Wohnort von jungen Familien und damit augenblicklich kinder- und jugendreichster  der Landeshauptstadt mit allen daraus resultierenden Problemen. Im südlichen Teil des ehemaligen Flughafens ist hier ab 1999 ein Neubaugebiet mit Miet- und Eigentumswohnungen nach Münchenmodell ohne Hochhäuser und mit begrünten Innenhöfen am Stadtrand entstanden. Mit den Riem Arcaden steht ein gewaltiges Einkaufszentrum zur Verfügung. Auf Grund von zahlreichen verkehrsberuhigten Zonen, vielen Kindergärten sowie drei Grundschulen wird die Messestadt als ein besonders geeigneter Wohnort für junge Familien gesehen. Nach längerem Vorlauf wird nun auch ein neuer Schulcampus mit Realschule und Gymnasium sowie eine Filiale der Volkshochschule München entstehen. Im Zuge der Bundegartenschau 2005 wurde mit dem Riemer Park die drittgrößte Parkanlage der Stadt als Erholungsgebiet geschaffen. Eine Vielzahl städtischer Einrichtungen unterstützen und begleiten die Bewohner aus 111 Herkunftsnationen. Bürgerliches Engagement wird großgeschrieben. (…)“

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Zur gesamten Ausgabe von Standpunkte 10.2019

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