Pygmalion und Golem treffen sich in der Messestadt … Antwort auf den Artikel „Die Brandmauer“ in der SZ

Versuch einer Antwort auf den Artikel „Die Brandmauer“ vom 06.12.2018 in der Süddeutschen Zeitung anlässlich der Bürgerversammlung in Trudering und Riem von Karl-Michael Brand, Geschäftsführung ECHO e.V.

Befürchtungen, die Messestadt könne zum sozialen Brennpunkt verkommen, sind ebenso wenig neu, wie die direkte Verknüpfung dieser Ängste mit dem Bild von aggressiven Jugendlichen auf den Straßen des Quartiers. 2006 ging es beim ersten „Shit-Storm“ noch stark um Preisverfall von Immobilien als Wertanlage durch zu viel sozialen Wohnungsbau.

2012 wehrten sich junge Menschen aus der Messestadt mit einem offenen Brief an die Presse unter dem Titel „Die Messestadt ist kein Ghetto, sondern unser Zuhause!“ so erfolgreich gegen das Klischee von der „Gangsta-Mauer“, das sie als unfaire Ausgrenzung empfanden, dass die Presse sehr differenziert aus verschiedensten Blickwinkeln das Leben im Viertel präsentierte und das Bild wieder geraderückte.

2016 gab es vor den Riem Arcaden einen folgenschweren und völlig indiskutablen Fall von Landfriedensbruch, der dem Stadtteil eine Null-Toleranz-Maßnahme der Polizei mit massiver Präsenz der Einsatzhundertschaft des USK (Unterstützungskommando) und ziemlich viel unerfreuliche Publicity einbrachte. Mit Beginn der BAUMA verschwand das Thema aus Berichterstattung und Quartiersalltag.

Dass es 2018 wieder besondere Probleme in der Messestadt gäbe, erreichte die politische Führungsebene wohl durch eine Sitzung des S.A.M.I. (Sicherheits- und Aktionsbündnis Münchner Institutionen). „Die Messestadt brenne“, ließ der Polizeipräsident in der Folge verlauten.
Dieses Mal war der auslösende Impuls ein Musikvideodreh von jungen Erwachsenen im Riemer Park, bei dem eine Nebelmaschine benutzt wurde. Die Stadt beauftragte daraufhin AKIM (Allparteiliches Konfliktmanagement), sich der Sache vor Ort anzunehmen.

Die Polizeipräsenz wurde wieder massiv verstärkt, auch durch Einheiten des USK und Zivilfahnder. Die Personenkontrollen sind seither zahlreich sowie intensiv, und zielen auf Jugendliche. Es werden vermehrt pauschale Gruppenkontrollen duchgeführt und Platzverweise ausgesprochen, häufig mit der Begründung, die Messestadt sei ein Gefahrenort und darum müssten nunmehr besondere Regeln angewendet werden. Dies bedeutet im Klartext, es lägen Erkenntnisse vor, dass an diesem Ort erfahrungsgemäß Straftaten verübt würden. Dann braucht nämlich ein konkreter Verdacht gegen die zu überprüfende Person nicht vorzuliegen, um die Identität festzustellen.

Das Verhältnis zwischen Polizei und Jugendlichen verhärtet sich immer in den Phasen massiver Präsenz zusehends. Beide Seiten monieren fehlenden Respekt. Und wohl auch zu Recht:
Es geht nicht an, dass uniformierte Polizisten mit Schmährufen empfangen werden; aber ist es klug, grundsätzlich jeden Passanten unter 30 Jahren, der optisch in ein bestimmtes Raster passt, zu duzen und ihm das Gefühl zu vermitteln, unter Generalverdacht zu stehen? (Die Jugendlichen differenzieren in ihrer Kritik übrigens sehr deutlich zwischen uniformierten Beamten aus dem Stadtteil und USK.)

Eines zu betonen, ist mir hier ganz wichtig:

  • Es geht in keinster Weise darum, Straftatbestände zu ignorieren oder auch nur herunterzuspielen.
  • Aber wichtig ist uns – als pädagogischer Lobby für die Rechte von Kindern und Jugendlichen – ein präventiv-deeskalierender Ansatz im Umgang mit Aggression im öffentlichen Raum, um Spiralen der Provokation zu verhindern.

Und es ist eine Tatsache: München wurde heuer zum 42. Mal in Folge zur sichersten Stadt Deutschlands gekürt. Die Messestadt als ein Bezirk, der einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen besitzt, stellt dabei statistisch keinen Ausreißer dar.
Betrachtet man die relativen Zahlen der Kriminalitätsstatistik, zeigt sich ein vergleichbares Verhältnis wie in anderen Stadtteilen auch. Die Pressestelle des Polizeipräsidiums hat ja auf Nachfrage der SZ zugestanden, dass von ihr nur absolute Zahlen erhoben wurden, welche nicht in Bezug zu den im Stadtbezirk stark steigenden Einwohnerzahlen gesetzt wurden.

In bilateralen Gesprächen mit Vertretern der Polizeiinspektion 25 wurde uns auch in diesem Herbst wieder der Eindruck bestätigt, dass die Messestadt nach wie vor kein Brennpunkt sei.

Der runde Tisch von AKIM mit Anliegern, einem Vertreter der Jugendlichen, der Polizei und Vertretern sozialer Einrichtungen kam ziemlich schnell zu dem Schluss, dass ein brennendes Hauptproblem der Messestadt die Lärmbelästigungsproblematik für die Anwohner am Platz der Menschenrechte ist.
Man hat dann konkret versucht, hier Modelle zur Soforthilfe für die zu Recht genervten Anwohner zu erarbeiten. Beispielsweise soll dies durch Präsenz von MitarbeiterInnen von AKIM auf dem Platz zur Deeskalation geschehen, aber auch durch Bereitstellung von Alternativen zur Mauer als Treffpunkt, wo die Belästigung durch die Architektur noch begünstigt wird, weil der Schall extrem gut reflektiert wird. Diese Alternativangebote sind gerade für die Jüngeren wichtig, damit der „Hotspot Mauer“ früher oder später zum Auslaufmodell wird.
Unbegreiflich scheint es uns hier, dass der „Kampf“ mehrerer Generationen von Jugendlichen um einen witterungsunabhängigen Ort zum Treffen ohne pädagogische Dauerpräsenz  ohne Erwachsene  nunmehr schon über 13 Jahre währt, obwohl sich z.B. der Bezirksausschuss seit Jahren für solch einen Ort einsetzt. Erst in diesem Herbst konnte ein Partizipationsworkshop von ECHO e.V./Quax, unterstützt von Startstark und Condrobs mit einer echten Chance auf Realisierung stattfinden.

Es wurde im Übrigen aber auch festgestellt, dass der problematische Personenkreis am Platz der Menschenrechte nicht aus Jugendlichen, sondern aus Erwachsenen Mitte bis Ende 20 besteht, für die das Quartier leider ebenfalls wenig Möglichkeiten (im Sinne von Kneipe, Club, Biergarten) bietet. Ein Problem, dass aber die Stadt nicht lösen kann.

Eine Argumentationsschiene, wie sie von der Münchner Polizei in der Bürgerversammlung verfolgt wurde und wie sie sich in der Berichterstattung abbildet, scheint mir zu eindimensional und bildet im Übrigen die guten Erfahrungen, die wir mit den Beamten vor Ort seit 18 Jahren machen, auch nicht wirklich ab.

In einem Gespräch mit den Kollegen von AKIM konnten wir feststellen, dass auch dort unsere Bedenken hinsichtlich einer sehr einseitig aus Sichtweise der Polizei erfolgten Argumentation geteilt werden. Folgende Punkte werden hier genannt:

  • Die Zuordnung von Straftaten, die zum Teil nie aufgeklärt wurden, zu den jungen Menschen an der Mauer ist so nicht richtig.
  • In dem Bericht über unseren Runden Tisch entsteht der Eindruck, dass die Aufgabe ist, dass die Jugendlichen den richtigen Ton finden – über deren Perspektive und Bedürfnisse findet sich leider nichts.
  • AKIM befürchtet, dass es in der nächsten Saison schwerer werden wird, mit den Jugendlichen und den Jugendvertretern im Quartier zusammenzuarbeiten.

So und zum Abschluss noch die Auflösung des Rätsels um die Überschrift: Der Künstler Pygmalion in der griechischen Mythologie schuf eine weibliche Statue – seine Ideal einer Frau – und verliebte sich schließlich in seine Kunstfigur Galatea, welche die Göttin Aphrodite auf seine Bitte zum Leben erweckte.

Als Pygmalion-Effekt wird bezeichnet, wenn sich eine (vorweggenommene) positive Einschätzung im späteren Verlauf bestätigt. Das wird unter anderem dadurch ermöglicht, dass Autoritätspersonen ihre Erwartungen in subtiler Weise übermitteln, z. B. durch persönliche Zuwendung, durch Häufigkeit und Stärke von Lob und Tadel oder durch hohe Leistungsanforderungen.

Die negative Variante ist der Golem-Effekt, der besagt, dass auch die negativen Erwartungen einer Autoritätsperson zu einer verminderten Erwartung der untergebenen Person an sich selbst führen und damit die Leistung und das Vorankommen stark beeinträchtigen. Benannt wurde der Effekt nach der mittelalterlichen Figur des Golem, die in der jüdischen Mythologie eigentlich von Rabbi Löw erschaffen wurde, um als Beschützer des Prager Ghettos zu dienen, dann aber mehr korrupt und gewalttätig wurde und deswegen zerstört werden musste.

Beides sind Bilder für eine selbsterfüllende Prophezeihung und es liegt letztendlich im Auge der Jugendlichen selbst, ob sie in ihrer subjektiven Wahrnehmung „eine Ghetto-Existenz“ positiv oder negativ konnotieren, analog der oben beschriebenen Klischees als Pygmalion- oder Golem-Effekt. Zielführend für ein gedeihliches Zusammenleben ist dies aber in keiner Weise.

Heute, den 07.12.2018, findet im Quax – Zentrum für Freizeit und kulturelle Bildung – in der Helsinkistraße 100 von 19-20 Uhr wieder Speakers Corner statt. Im Planungsbeteiligungsworkshop des ECHO e.V. für und mit Jugendlichen sind heute Polizeibeamte zu Gast, die Fragen aller interessierten Jugendlichen beantworten und sich mit ihnen austauschen wollen, wobei natürlich auch auf die aktuelle Situation in der Messestadt eingegangen werden kann.

Workshop zum Streetball-Platz mit Unterstand: Jugendliche planen mit

Am 28.11. trafen sich im Quax, Zentrum für Freizeit und kulturelle Bildung ca. 25-30 Jugendliche und junge Erwachsene mit Pädagogen von ECHO e.V./Quax und Condrobs/Projekt Messestadt und einem jungen Holzbauingenieur zu einem ganz besonderen Workshop in Sachen Planungsbeteiligung, gefördert durch den BA 15.

Zur Vorgeschichte:

Seit vielen Jahren kämpfen Jugendliche aus der Messestadt Riem mithilfe des Quax-Teams um einen Streetball-Platz und einen Unterstand ohne pädagogische Dauerpräsenz, was immer wieder an verschiedensten Widerständen gescheitert ist. Nach dieser langen Durststrecke ist es nun soweit – endlich ist das Projekt – auch dank der Zähigkeit des BA 15 – genehmigt und nächstes Jahr soll mit dem Bau im Landschaftspark hinter der Grünwerkstatt begonnen werden.

An einem großen Runden Tisch, den AKIM e.V. (Allparteiliches Konfliktmanagement in München) vor zwei Wochen mit vielen regionalen Akteuren durchgeführt hatte, bekam die Idee noch einmal Rückenwind. Gemeinsam wurden nach einer Ortsbegehung ganz konkrete – und sehr verschiedene – Vorschläge als Modelle und Zeichnungen entwickelt.

In einer abschließenden Planungsbesprechung nach fast vier Stunden Arbeitszeit wurden die wichtigsten Essentials aus den Entwürfen auf einen gemeinsamen Nenner zusammengeführt.
Der Ingenieur hat nun die Aufgabe übernommen, bis Januar einen Gesamtentwurf daraus zu entwickeln, der in einem weiteren Workshop abgenommen werden soll.
Das Endergebnis wird Anfang Februar Vertretern des Baureferates/Gartenbau und der MRG für die weitere Ausführungsplanung übergeben. So kann der Platz mit Unterstand sowohl mit Jugendlichen als auch für Jugendliche gestaltet werden!

Die ganze Aktion hatte ihren Anfang im Planungsbeteiligungsworkshop „Speakers Corner“ des ECHO e.V. für und mit Jugendliche/n. Beim regelmäßig stattfindenden „Speakers Corner“ können sich Jugendliche mit ihren Ideen und Wünschen jeglicher Art einbringen. Jede/r ist aufgerufen, einmal seine/ihre Meinung zu sagen, um zusammen etwas verändern zu können! Im Programm des Partizipationsprojektes war beispielsweise auch schon eine Diskussionsrunde mit Politikern und Vertretern der Polizei sowie eine Veranstaltung zur gemeinsamen Bewerbung um ein neues Jugendzentrum.

Reparaturcafé am 8.12.

Am 08. Dezember 2018, 15:00 – 17:00 Uhr, findet zum letzten Mal im Jahr 2018 das Reparaturcafé des ECHO e.V. in der Grünwerkstatt, Helsinkistr. 57, statt. Wer vor Jahresende also noch dringend etwas reparieren muss, der ist herzlich willkommen!

Manchmal ist es kinderleicht, Dinge selbst zu reparieren – man braucht nur jemanden, der weiß wie`s geht und dann Tipps sowie das passende Werkzeug an die Hand gibt. Unsere Fachleute im Reparaturcafé helfen vor Ort dabei, gemeinsam mit dem Eigentümer Lösungen zu finden, und geben gerne Anleitung zur Selbsthilfe. Dabei kann auch nach Herzenslust gefachsimpelt werden.

Auch mit von der Partie: unsere Expertin für Schneider- und Näharbeiten! Also nicht nur Pürrierstäbe, Toaster oder andere elektronische Geräte, sondern auch alte Kleidungsstücke stehen im Reparaturcafé auf der Agenda!

Die Veranstaltung ist kostenlos, es bedarf keiner Anmeldung!

Die Grünwerkstatt bietet Raum für Ökologie und Nachhaltigkeit im Riemer Park. Ihr regelmäßiges Programmangebot richtet sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene. Seit 2016 ist ECHO e.V. als Partner des Baureferats, Abteilung Gartenbau, der offizielle Trägerverein der Grünwerkstatt.  Erfahren Sie mehr zum Programm der Grünwerkstatt unter echoev.de/gruenwerkstatt-muenchen-riem.

Die neuen Termine für 2019 findet ihr auch hier:

Mitarbeiter bei ECHO werden

Die Bildungswerkstatt des ECHO e.V. sucht ab sofort für die inklusive Mittags- und Hausaufgabenbetreuung mit Freizeitgestaltung für Grundschüler/innen (1.-4. Klasse) in Kirchheim bei München pädagogische Mitarbeiter/innen für die Hausaufgabenbetreuung und Begleitung der Freizeitgestaltung auf 450- sowie 850-€-Basis. Wir freuen uns auch über Bewerbungen von Quereinsteigern/innen!

Alle Infos unter https://echoev.de/ueber-uns/jobs-2/

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbungen mit kurzem Lebenslauf an Frau Ikeni-Wali unter office@echo-ev.de. Weitere Informationen unter 089-94304845.

Pläne für den Streetball-Platz mit Unterstand am 28.11.

Seit rund sieben Jahren kämpfen Jugendliche aus der Messestadt Riem mithilfe des Quax-Teams um einen Streetball-Platz mit einem Unterstand ohne pädagogische Dauerpräsenz. Nach dieser langen Durststrecke ist es nun soweit – endlich ist das Projekt genehmigt und nächstes Jahr soll mit dem Bau begonnen werden.

Am Mittwoch, den 28. November 2018, ist ab 16:00 Uhr im Jugendcafé des Quax – Zentrum für Freizeit und kulturelle Bildung – in der Helsinkistraße 100 ein junger Ingenieur vor Ort, der Ideen und Wünsche aller interessierten Jugendlichen sammelt und darauf aufbauende Pläne zeichnen wird. Der Partizipationsworkshop des ECHO e.V. zur möglichen Gestaltung des Streetball-Platzes mit Unterstand findet in Kooperation mit startSTARK und Condrobs statt und wird durch den Bezirksausschuss 15 gefördert.

Alle Jugendlichen ab 12 Jahren sind eingeladen. Es bedarf keiner Anmeldung und die Veranstaltung ist natürlich kostenlos.

Gemeinsam sollen die auf Papier gebrachten Ideen an die MRG – Maßnahmeträger München-Riem GmbH –, die für die Baumaßnahme verantwortlich ist, übergeben werden. So könnte der Platz mit Unterstand sowohl mit Jugendlichen als auch für Jugendliche gestaltet werden!

Die ganze Aktion hatte ihren Anfang im Planungsbeteiligungsworkshop „Speakers Corner“ des ECHO e.V. für und mit Jugendliche/n. Beim regelmäßig stattfindenden „Speakers Corner“ können sich Jugendliche mit ihren Ideen und Wünschen jeglicher Art einbringen. Jede/r ist aufgerufen, einmal seine/ihre Meinung zu sagen, um zusammen etwas verändern zu können! Im Programm des Partizipationsprojektes war beispielsweise auch schon eine Diskussionsrunde mit Politikern und Vertretern der Polizei sowie eine Veranstaltung zur gemeinsamen Bewerbung um ein neues Jugendzentrum.

Voller Erfolg: Zirkusvarieté VariaBell im Quax

Gefördert von der Bundearbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik im Rahmen von „Zirkus macht stark!“ und in Kooperation mit dem Sportverein Riem Dornach und  der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge an der Willy-Brandt-Allee konnte sich ECHO e.V. im Quax einen Herzenswunsch erfüllen: VariaBell reloaded!


Das legendäre Jugendvarieté, das in den Jahren 2009-2011 für überregionale Furore sorgte, wagte in den  Herbstferien 2018 einen Neuanfang:
Ein Trainingscamp über die ganzen Ferien mit Abschlussgala am 2.11. mit einer neuen Generation junger Artisten.

Das Besondere an diesem Projekt:

  • Das Zirkus-Camp war für alle Kids bei mittlerem/geringem Einkommen und Leistungsbezug komplett kostenlos (dank Förderung der BAG)
  • Der Fokus lag neben dem Thema Zirkuskünste auf Integration
  • und die meisten Trainer waren die jungen TeilnehmerInnen von damals …

    In jeglicher Hinsicht eine unglaubliche Erfolgsgeschichte: Und die Gala „Falsch verbunden!“ in der voll besetzten Quax Halle wurde dementsprechend frenetisch bejubelt.

Adventsmarkt in der Messestadt-Riem

Am Samstag, den 01.12.2018, findet von 13.00 bis 17.00 Uhr der ökumenische Adventsmarkt der Kirchengemeinden St. Florian und der Sophienkirche am Platz der Menschenrechte 1-2 in der Messestadt-Riem, München, statt.

Ein Hobbykünstlermarkt mit Adventskranzverkauf, schicker Puppenbekleidung, individuell gestaltetem Schmuck, Gestricktem, hausgemachten Fruchtaufstrichen, Imkerhonig aus der Messestadt, Filzarbeiten, Weihnachtsdeko und vielem mehr lädt im Pfarrsaal von St. Florian zum Stöbern und Geschenke kaufen ein.

Haimi Messele, eine aus Äthiopien stammende Messestädter Malerin, stellt einen Teil ihrer Exponate aus und bietet einen Workshop für Kinder an. Die Pfadfinder werden an ihrem Bücherstand Bücher verkaufen. Wer noch gut erhaltene Bücher zugunsten der Pfadfinder Spenden will, wendet sich bitte an anna@dpsg-riem.de. Unsere kleinen Besucher können zusammen mit ihren Eltern von 15.00-17.00 Uhr im Gemeindesaal der Sophienkirche unter Anleitung der Konfirmanden basteln und kleine Geschenke gegen einen Unkostenbeitrag selbst gestalten.

Die Märchenfee liest ab 15.00 Uhr Geschichten. Kaffee, Kinderpunsch und ein großes Kuchenbuffet bieten die Gelegenheit zu verweilen und gute Gespräche zu führen. Selbstverständlich gibt es den Kuchen auch zum Mitnehmen – bitte denken Sie an dafür geeignete Transportbehälter. Für das Kuchenbuffet erbitten die Gemeinden Kuchenspenden, die am Samstag, 01.12.18, ab 12.00 Uhr im Pfarrsaal von St. Florian abgegeben werden können. Kuchenspenden- und Helferlisten liegen in beiden Gemeinden aus. Allen Helfern und Spendern sei schon heute recht herzlich gedankt für ihre Unterstützung und Mitarbeit.

Der Reinerlös der Veranstaltung fließt zu gleichen Teilen in die Gemeindearbeit vor Ort und an die Pfadfinder des Stammes Galileo Galilei. Den ökumenischen Adventsmarkt erreichen Sie am Besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U2 und Bus – Haltestelle Messestadt-West).

Chorkonzert mit Improtheater

Der Chor Cantami aus Trudering lädt am nächsten Samstag, den 10.11.2018, zum Jahreskonzert! Wie gewohnt gibt es eine bunte Mischung Chormusik auf die Ohren. Unterstützt werden wir dieses Jahr von der Impro-Theater Gruppe „Die heißen Apfeltaschen„, die unser Programm aufnehmen und eine irre Geschichte daraus spinnen!

Einlass im Quax (Helsinkistraße 100) ist um 18.30, Beginn der Veranstaltung um 19.00. An der Bar gib es Getränke.

Der Einlass ist kostenlos, Gewinne aus den Spenden gehen an den Förderverein der Friedenskirche Trudering (Projekt Kindergarten).

4. ökumenischer Umwelttag

Das ökumenische Umweltteam von Sankt Florian und der Sophiengemeinde lädt ein zum 4. Umwelttag mit der Thematik: Wenn Dein Kind dich morgen fragt …Was kann ich jetzt und heute für die Zukunft tun?

Uns geht es gut. Wir haben alles, was wir brauchen, im Überfluss. Wir leben in einem wunderbaren Land mit einer herrlichen Natur. Wir können unser Leben genießen und wir können mit denen teilen, die weniger haben. Und dennoch: Vielen reicht das nicht. Sie wollen noch mehr, als den Mitmenschen und der Umwelt guttut. Die Folgen sind uns bekannt: Klimawandel, Ausbeutung der Ressourcen, Zerstörung der eigenen Lebensgrundlagen auf Kosten der Menschen in der „EinenWelt“ und auf Kosten unserer Kinder und Enkelkinder.

Der Vortrag soll ermutigen, Dinge anders zu sehen, Umstände zu ändern und sich bewusst zu machen, dass jeder von uns verschiedene Möglichkeiten hat, generationengerecht, nachhaltig und umweltfreundlich zu handeln. Wenn wir heute mit einem nachhaltigen Lebensstil beginnen, dann können wir Antworten geben, wenn unsere Kinder und Enkel morgen fragen.

Das ökumenische Umweltteam „Grüner Gockel“ lädt ganz herzlich am Sonntag, 11. November 2018zum diesjährigen Umwelttag ein. Im Pfarrsaal von St. Florian, Platz der Menschenrechte 2, in der Messestadt Riem, wird Bernd Brinkmann von der Arbeitsstelle Klimacheck und Umweltmanagement der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayernversuchen, in seinem kurzen Vortrag Antworten auf die Zukunftsfragen der heutigen jungen Generation zu geben.

Die Wanderausstellung der Meeresschildkröte Agathe über den Zustand der Ozeane macht Station im Pfarrzentrum und man kann an verschiedenen Ständen Anregungen finden, wie man heute bereits die Zukunft der nachfolgenden Generationen positiv beeinflussen kann –in kleinen und großen Schritten, denn jeder kann etwas tun. Traditionell wieder dabei, Infos und Hilfe zur Umstellung auf echten Ökostrom, konkrete Tipps für ein plastikfreieres Leben und der Verkauf der Guten Schokolade von Plant for the planet. Lassen Sie sich überraschen.

In beiden Gemeinden beginnt der Gottesdienst jeweils um 11 Uhr. Danach treffen wir uns zum gemeinsamen Umwelttag im Pfarrsaal. Herr Brinkmann hält seinen Vortrag um ca. 12.15 Uhr und anschließend ist genügend Zeit, sich zu informieren und auszutauschen.

Ziel dieses kirchlichen Informationstages im ökumenischen Kirchenzentrum ist es, dem Ohnmachtsgedanken „Was kann ich schon tun?“ entgegenzuwirken und zu ermutigen, dass wir alle heute damit beginnen und aktiv die Zukunft mitgestalten können.

Die BioBar rundet das Angebot kulinarisch ab und bietet mit leckeren Getränken und kleinen Imbissen die Möglichkeit, Ökologie auf eine ganz andere Weise zu erleben und so die neu gewonnenen Erkenntnisse in Gesprächen zu vertiefen.

Neuer Newsletter von Echo e.V.

Wollen Sie immer über die aktuellen Veranstaltungen und Programme des ECHO e.V. Bescheid wissen – ohne, dass Sie etwas dafür tun müssen? Mit dem neuen Newsletter des Echo e.V. erfahren Sie regelmäßig, was im Quax, DAKS, auf dem Schafflerhof, in der Grünwerkstatt oder in der mobilen Projektwerkstatt PlanSpiel passiert – ob offenes Programm, Schulklassenprogramm, Kurse oder Events.

Ihre Vorteile: Sie sind rechtzeitig informiert über alle aktuellen Programme des ECHO e.V.! Der Newsletter zeigt kompakt, übersichtlich und ohne aufwendige Anfrage, was bei ECHO e.V. los ist. Mit nur einem Klick, sind Sie immer auf dem Laufenden: Unter https://echoev.de finden Sie ganz oben auf unserer Startseite rechter Hand den Button „Newsletter bestellen“. Einfach draufklicken, E-Mail-Adresse angeben und Sie sind registriert. Eine Abmeldung ist auf Anfrage umgehend möglich. Außerdem nehmen wir den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften.

ECHO e.V., 1990 gegründet, ist ein gemeinnütziger Verein und freier Träger der Jugendhilfe nach §75 KJHG. Unsere Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche, aber auch an die ganze Familie und Erwachsene! Unser Leitbild lautet: „Es ist normal, verschieden zu sein“. Ziel der Arbeit im ECHO e.V. – Kulturelle Bildung inklusiv! – ist es, dieses Bewusstsein gemäß dem Anspruch von Inklusion zu fördern und kulturelle Bildung im Sinne von Bildung zur kulturellen Teilhabe für alle Menschen erlebbar zu machen. Kulturelle Bildung bedeutet für uns Bildung zur kulturellen Teilhabe und ist damit nicht nur Teil der schulischen, sondern auch der außerschulischen Kultur- und Bildungsarbeit. Wir arbeiten mit Methoden der Kulturpädagogik, Spielpädagogik, Erlebnispädagogik und nach den Grundsätzen der kulturellen und politischen Bildung.

Unter Inklusion verstehen wir die Veränderung bestehender Strukturen und Auffassungen dahingehend, dass die Unterschiedlichkeit der einzelnen Menschen die Normalität ist. Der Begriff Inklusion vernetzt Integrationsbemühungen für Menschen mit Behinderung und Menschen mit Migrationshintergrund sowie Genderpädagogik gleichberechtigt.

Unsere einzelnen Einrichtungen:

  • Quax – Zentrum für Freizeit und kulturelle Bildung: offene Treffs, Jugendcafé, Veranstaltungen und Kursprogramm für Kinder und Jugendliche.
  • DAKS – Dachauer Kreativschmiede, die Kinder- und Jugendkunstschule für Dachau und den Landkreis: Jugendkunstschule, Literaturprogramm und Zirkusschule.
  • PlanSpiel: mobile Projektwerkstatt für soziale Institutionen und Organisationen oder zu speziellen Events
  • Grünwerkstatt: Plattform rund um das Grün, Kursprogramme und Angebote für Kinder und Erwachsene zu den Themen Nachhaltigkeit und Ökologie
  • Schafflerhof – inklusive Naturstation: Ganzjahresprogramm mit Workshops, Aktionen und regelmäßigen Projekt- und Ferienangeboten.
  • Bildungswerkstatt: qualifizierte Nachmittagsbetreuung für Grund- und weiterführende Schulen sowie inklusive, kulturpädagogische Kursangebote, Blockprogramme und Projektwochen für Schulen im gebundenen Ganztag.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an uns unter Echo e.V., Tel. 089-94304845 oder office@echo-ev.de.