Ausstellung Wolfgang Lippstreu: INDUSTRIE SCHIFFE KIRCHEN TANZ

Manches wirkt surreal in den Bildern Wolfgang Lippstreus, anderes ganz realistisch. Mögen sie sich in Technik oder Farbigkeit unterscheiden, immer sind sie der Malerei der Moderne und dem gegenständlichen Malen verpflichtet – und der Lust Neues zu probieren. Aus seiner biographischen Erfahrung und seinen immer neuen Interessen und Erlebnissen heraus entstanden über die Jahre Motiv- und Werkzyklen – Industrie, Schiffe, Kirchen, Tanz eben. Die stellt der Künstler und ehemalige Mitarbeiter des Kulturreferats in seiner Ausstellung in der Kultur-Etage Messestadt vor.

Dort ist die Ausstellung ist von Montag 18. Freitag 29. Oktober 2021 bei freiem Eintritt zu sehen. Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 9 bis 12, 13 bis 16 und 18 bis 21 Uhr; dienstags und donnerstags auch 16 bis 18 Uhr.

Die Vernissage findet erst am Dienstag, den 19. Oktober 2021 statt und beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Über die Entstehung seiner Werke verrät der Künstler: „Ich bin in Duisburg umgeben von Zechen, Kokereien, und Industriekomplexen aufgewachsen. Seitdem das Ruhrgebiet 2010 Kulturhauptstadt war, haben mich Industrielandschaften malerisch inspiriert und waren Themen meiner Öl- und Acrylgemälde in zahlreichen Ausstellungen. Anregungen für meine Werke konnte ich auch während und nach meiner beruflichen Tätigkeit im Münchner Kulturreferat gewinnen. Ab 2013 haben mich Schiffswracks mit ihrer morbiden Lebendigkeit gefangen genommen. In den letzten Jahren galt mein besonderes malerisches Interesse Kirchenruinen aus ganz Europa. Grund mag auch mein Engagement in der evangelischen Kirche sein. Skizzen und Fotos auf Reisen, Radtouren und auf Pilgerwegen nach Santiago de Compostela, dem Franziskusweg über Assisi und in Bayern und Baden-Württemberg geben mir stets Anregungen. Schon immer interessieren mich Überschneidungen und ungewohnte Verbindungen und Sichtweisen vertrauter Objekte, Gebäude und Räume. Meine StillLeben sind während der Pandemie vom Tanz erweckt.“