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Stadtteilzeitung Take Off! # 81: “Auch hier ist bald Messestadt!”

Liebe Messestadt,

Du merkst es gleich ‒ auch die Take Off! # 81 ist wieder nur eine Mini-Ausgabe. Aus gutem Grund: Wir arbeiten weiter an einer großen Reform unseres Heftes, und jetzt kann ich auch erste Details verraten. Die Take Off! wird ein neues Layout bekommen und künftig komplett farbig erscheinen. Damit sie endlich so bunt ist wie das Leben hier.

Und wir starten eine eigene Homepage. Dort werden Themen aus dem Heft zu lesen sein, aber auch exklusive weitere Geschichten. Damit alle das Neueste aus dem Viertel erfahren können – wo auch immer sie sind. Los geht’s im neuen Jahr! Schon jetzt möchte ich mich bedanken: Wir haben in den vergangenen Wochen sehr viel Zuspruch bekommen. Einige haben uns ihre Mitarbeit angeboten, andere Geld gespendet. Das freut uns sehr und hilft uns enorm, unsere Pläne weiter zu verfolgen. Wer sich noch anschließen möchte: Kurze Mail genügt, an takeoffmessestadt@icloud.com
Unter dieser Adresse freuen wir uns auch auf Meinungen zum 5. Bauabschnitt, der unsere Umgebung stark verändern wird. Zum Guten? Zum Schlechten? Die wichtigsten Fakten dazu gibt’s in diesem Heft.

Viel Spaß mit der letzten Take Off! im alten Gewand wünscht

Hans Häuser, Chefredakteur Take Off!

„In Dialogues … Poetry Album“: Klavierabend mit Masako Ohta

Masako Ohta ist eine eine faszinierende Künstlerin. Besonderes interessieren die klassisch ausgebildete Pianistin und Komponistin Projekten, die „dazwischen“ liegen: zwischen verschiedenen Kulturen, zwischen verschiedenen Genres, zwischen verschiedenen Künsten. Mitunter reichen sie bis in den Bereich hinein, den man als Performance-Kunst bezeichnet. Mit ihrer Arbeit ist sie gleichermaßen auf großen Bühnen und internationalen Festivals zu Hause wie auch in kleinen Häusern. In der Kultur-Etage lädt Ohta zu einer etwas anderen Art von Klavierabend ein.

Vor zwei Jahren hat die Künstlerin für das renommierte Label Winter und Winter das „Poetry Album“ aufgenommen. Musik für Klavier aus verschiedenen Epochen, von Johann Sebastian Bach bis Arvo Pärt, von Robert Schumann bis György Kurtág. Den Stücken gemeinsam ist, dass sich hinter jedem von ihnen eine Liaison versteckt. An diesem Abend spielt Ohta Stücke aus dem Album. Dabei sucht sie stets nach Wegen, in die tieferen Schichten der Musik vorzudringen. Sie tritt in den Dialog mit den Kompositionen und spielt sie mitunter nach ihrem Ende improvisierend weiter, und sie erzählt dem Publikum, welche Geschichten hinter den Stücken stecken.

Das Konzert in der Kultur-Etage Messestadt am Sonntagnachmittag, dem 16. August 2020, verspricht eine ungewöhnliche Begegnung mit einer außergewöhnlichen Künstlerin. Beginn ist bereits um 15 Uhr! Der Eintritt beträgt 14 Euro und ermäßigt 10 Euro.

Hinweis: Die Veranstaltungen der Kultur-Etage unterliegen den aktuellen Abstands- und Hygiene-Regeln wie der Eigenverantwortlichkeit der Besucherinnen und Besucher. Die 50 Plätze sind auf Abstand über den gesamten Veranstaltungsraum verteilt und werden den Besucherinnen und Besuchern zugewiesen. Am Sitzplatz darf der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden. Die Besucher/innen tragen selbst Verantwortung für ihren Gesundheitszustand. Sollten sie sich krank fühlen, können sie das Konzert nicht besuchen. Die eigene Gesundheit, sowie die Gesundheit aller anderen Konzertbesucher, hat Vorrang. Karten empfiehlt es sich, schon im Vorfeld auf der Website der Kultur-Etage zu buchen (www.kultur-etage.de, der Link zur Reservierung ist neben der jeweiligen Veranstaltung). Die Konzertdauer ist auf 60 Minuten beschränkt. Es gibt keinen Ausschank von Getränken.

„Die Musik, die wir sind”: persisch‐deutscher Lyrikvortrag mit Musik

Eine Münchner Schauspiel- und Performance-Legende, ein iranischer Gitarrist und Singer-Songwriter, ein weiterer iranischer Musiker an den Perkussionsinstrumenten sowie ein begnadeter Jazz-Pianist machen „Die Musik, die wir sind“. Sie vertonen die sufistischen Dichtungen von Rumi, Hafez, Saadi und die Johann Wolfgang Goethes. Ruth Geiersberger, Arash Sasan, Josef Reßle und Omid Niavarani spüren dem den Dichtern gemeinsamen Gedanken nach, dass Gott reine Liebe ist. Mit ihrem Projekt bauen sie Brücken zwischen Kulturen und Religionen und entwerfen ein anderes, ein offenes Bild des Islam. „Die Musik, die wir sind“ heißt: Wir haben alle Grund, uns einfach zu freuen. Und das Publikum der Kultur-Etage Messestadt freut sich mit am Freitag, dem 14. August 2020 um 20 Uhr. Eintritt ist 14 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Hinweis: Die Veranstaltungen der Kultur-Etage unterliegen den aktuellen Abstands- und Hygiene-Regeln wie der Eigenverantwortlichkeit der Besucherinnen und Besucher. Die 50 Plätze sind auf Abstand über den gesamten Veranstaltungsraum verteilt und werden den Besucherinnen und Besuchern zugewiesen. Am Sitzplatz darf der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden. Die Besucher/innen tragen selbst Verantwortung für ihren Gesundheitszustand. Sollten sie sich krank fühlen, können sie das Konzert nicht besuchen. Die eigene Gesundheit, sowie die Gesundheit aller anderen Konzertbesucher, hat Vorrang. Karten empfiehlt es sich, schon im Vorfeld auf der Website der Kultur-Etage zu buchen (www.kultur-etage.de, der Link zur Reservierung ist neben der jeweiligen Veranstaltung). Die Konzertdauer ist auf 60 Minuten beschränkt. Es gibt keinen Ausschank von Getränken.

Stadtteilzeitung Take Off! # 75 ist online

Besondere Zeiten brauchen besondere Maßnahmen. Die neue Ausgabe des Messestädter Stadtteilmagazins Take Off! ist startklar. Doch wegen der Corona-Krise kann das Heft vorläufig nicht, wie gewohnt, an alle Briefkästen des Stadtteils verteilt werden.

Das bedeutet für die Leserinnen und Leser jedoch keineswegs, verzichten zu müssen. Die 75. Ausgabe mit dem Schwerpunkt „Öko-Vorbild Messestadt?“ ist ab sofort online zu lesen: klicken Sie dazu einfach auf die Titelseite!
Sie finden das Take off! außerdem auf der Website der Kultur-Etage Messestadt (www.kultur-etage.de) unter dem Menüpunkt „Take Off! Stadtteilzeitung“ sowie  auf der des Bürgerforums Messestadt e.V. (www.buergerforum-messestadt.de) unter „Take Off!“.

Messestädterinnen und Messestädter kennen natürlich ihre Take Off!. Alle drei Monate versorgt ein ehrenamtliches Redaktionsteam seine Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Wissenswertem aus dem Stadtteil. Jedes Mal zu einem Schwerpunktthema.

Dabei wurde inzwischen fast 20 Jahre lang großer Wert darauf gelegt, dass die Zeitschrift als reales Heft in jedem Messestädter Briefkasten liegt. Auf diese Weise konnte die Take Off!, wie es ein ehemaliger Chefredakteur einmal formulierte, das Band sein, das alle Messestädterinnen und Messestädter miteinander verbindet.

Die Hefte sollen so bald wie möglich an die Haushalte geliefert werden.

Zurück auf Anfang – Vernissage/Ausstellung von Kathrin Lichtenberger

Vernissage: Montag 9. September 2019 / 19:00 Uhr /
Kultur-Etage Messestadt/ Eintritt frei
Ausstellung bis 27. September

Die Bilder von Kathrin Lichtenberger zwischen nichtgegenständlicher Malerei, Collage und Grafik sind für die Künstlerin ein Neuanfang in einer schweren Erkrankung.

Fein abgestufte Farben auf der einen Seite, dagegen kräftige Kontraste. Abstrakte Formen, dazwischen gemalte Worte wie Parolen. Halbübermalte Zeitungsausschnitte. – Geschickt bewegt sich die Malerin Kathrin Lichtenberger zwischen nichtgegenständlicher Malerei, Collage und Grafik.

Gemalt und gezeichnet hat Kathrin Lichtenberger schon als Kind gern. Als Grafikerin hat sie auch nach einem Studium in London mehrere Jahre gearbeitet. Später bereiste sie als Flugbegleiterin die Welt. Ihre Erkrankung an Multipler Sklerose brachte sie zurück auf Anfang, zurück zur Malerei. Die Kultur-Etage freut sich, mit Kathrin Lichtenbergers Werken, die neue Saison 2019/2020 zu eröffnen und lädt alle Interessierten zur Vernissage ein.

Die beginnt am Montag, den 9. September 2019, um 19 Uhr, in den Räumen der Kultur-Etage Messestadt. Die Ausstellung wird bis zum 27. September 2019 zu sehen sein.
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9:00 bis 12:00, 13:00 bis 16:00 und 18:00 bis 21:00 Uhr, dienstags und donnerstags auch 16:00 bis 18:00 Uhr

Veranstaltungen

Machado Quartett – „Viergefühl“

Mit Anna Prüflinger, Ingo Veit, Bernhard Prüflinger, Perry Schack (Gitarren). Das Machado Quartett ist Preisträger des Global-Music-Awards 2020 geworden und kommt mit Anna Prüflinger auch in neuer Besetzung. Nach wie vor trauen sie sich Dinge, auf die man erstmal kommen muss. Das aktuelle Konzertprogramm des Quartetts: “Viergefühl” umfasst alles vom Evergreen bis zur Opern-Ouvertüre, von den Beatles bis zum Barock: Das Quartett klingt, hält inne, lässt der Musik Luft und seinem Publikum Raum zum Staunen und Schmunzeln. Auf diese Weise entsteht unter den Händen der vier etwas, das man in jeder Hinsicht „klassische Unterhaltung“ nennen kann.

Eintritt: 14 €, ermäßigt 10 €

Tanz der Poesie (Uraufführung)

mit Michaela Dietl (Komposition, Akkordeon, Gesang), Rosa Kindl (Schlagwerk) und Viorica Prepelita (Tanz, Schauspiel). Die Musikerin und Autorin Michaela Dietl kennen viele als Künstlerin, die vor Genregrenzen nicht haltmacht. Für „Tanz der Poesie“ vertont sie mit Akkordeon und Stimme Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger, Jelena Guro, Widad Nabi, Barbara Yurtdas und eigene. Mit Rosa Kindl am Schlagzeug und Viorica Prepelita als Tänzerin werden die Texte in ihrer existentiellen Bedeutung versinnlicht und versprühen ihre Energie weit über verstaubte Schubladen hinaus… Poesie als Nahrung für die Welt…diesmal aus weiblichem Mund.

Eintritt: 14 €, ermäßigt 10 €

Breuer-Hermenau-Duo : Musik voll Eleganz und Kraft

Im Breuer-Hermenau-Duo haben sich zwei feinfühlige, großartige und mehrfach ausgezeichnete Musikerinnen aus München zusammengetan. Die Saxofonistin Carolyn Breuer hat mit eigenen Projekten wie Four Seasons Of Life oder Shoot The Piano Player international für Aufsehen gesorgt. Die Pianistin und Sängerin Andrea Hermenau wurde durch Bands wie Etna oder Die Drei Damen bekannt und war dieses Jahr mit ihrem Quintett für den BMW World Jazz Award nominiert. Die phantasievollen Kompositionen der beiden werden zu einem besonderen Hörerlebnis. Musik voller Poesie, Kraft und bemerkenswerter Eleganz. Es macht Freude, wenn Andrea Hermenau ihre Stimme fast wie ein Instrument einsetzt und Carolyn Breuers Saxophon diese Stimme umkreist, sich an sie schmiegt, bis sie beide wieder gekonnt auseinanderdriften. – Schönheit, wie sie nur zwei Könnerinnen entfachen.

Eintritt 14 €, ermäßigt 10 €

Zoran Imširović spielt Werke von Liszt und Albeniz

Während des Bosnienkrieges lebte der junge Zoran auf einem serbischen Bauernhof. Dort hörte er Beethovens 5. Symphonie und war damit der klassischen Musik verfallen. Er setzte alles daran ein Klavier zu bekommen und übte jede freie Minute. Wenig später kam ein Mitglied des Symphonieorchesters Niš auf den Hof, um ein Schwein zu kaufen. Der hörte Zoran, erkannte sein Talent und empfahl ihn namhaften Professorinnen. Der Rest ist Geschichte und die Belgrader Zeitung Politika nennt ihn „einen der begabtesten Künstler seit langer Zeit“. Imširović gibt inzwischen Konzerte in international renommierten Konzertsälen. In der Kultur-Etage spielt er ein Konzert mit Werken von Johann Sebastian Bach, Franz Liszt und Isaac Albeniz.

Eintritt 14 €, ermäßigt 10 €

Sophie Wegener – Bossa Nova, mon amour

Sophie Wegener (Gesang), Anna Rehker (Cello), Alex Czinke (Gitarre). Sophie Wegener hat sich dem Bossa Nova verschrieben, der Musik, die in den 1950er Jahren in Brasilien von João Gilberto und Antonio Carlos Jobim „erfunden“ wurde. Erinnerungen an die legendäre Sängerin Elis Regina werden in Sophie Wegeners Gesang wach. Zugleich entwickelt „Deutschlands Bossa-Nova-Interpretin Nr. 1“ eine ganz eigene Stilistik, indem sie französische Chansons in ihr Repertoire aufnimmt und diesen eine brasilianische Note verleiht. In ihrem Trio begleiten sie kongenial Anna Rehker und Alex Czinke. Und wenn auch Sophie Wegeners fabelhafte Stimme im Mittelpunkt steht, bleibt ihren virtuosen Begleitern viel Raum, mit ihren Solos zu begeistern.

14 €, erm.10 €

Helga Brenninger und Band – „Heazbrenna“

mit Helga Brenninger (Gesang, akustische Gitarre), Marcel Diehl (Bass, Gitarre, Stimme), Bertram Liebmann (Klavier, Bass, Stimme), Bernd Mayer (Cajon/Drums/Percussion). „Ich wollte einfach immer Songs schreiben und aufnehmen, die zu 100 Prozent meinem Wesen entsprechen.“ Genau das tut Liedermacherin Helga Brenninger aus Dorfen auch mit ihrer dritten CD „Heazbrenna“. Leicht und unbekümmert lädt sie in ihren bairischen Texten ein, etwas tiefer zu blicken. Ihre klare Stimme, unverfälschtes Auftreten und ein Gefühl für geradlinige Kompositionen mit lebendigen Melodien sind ihre Markenzeichen. Eine kongeniale Band begleitet diese wahrhaft herzliche Sängerin und folgt ihr auch in Jazz-, Blues- und Reggaegefilde. Mit all dem konnte Brenninger die Herzen vieler RadiomacherInnen gewinnen. Die des Publikums erobert sie ohnehin im Sturm.

Eintritt 14 €, ermäßigt 10 €

Occhio Quartett – Musik in Interaktion

mit Hans Wolf (p) Elmar Guantes (b), Zoro Babel (dr), Limpe Fuchs (Perkussion, Bratsche, Stimme). Das Occhio Quartett ist besonders. Pianist Hans Wolf stand beim Metal-Festival in Wacken auf der Bühne. Schlagzeuger Zoro Babel hat seine Musik bei der Musica Viva aufgeführt, eine der besten Adressen für zeitgenössische Musik. Kontrabassist Elmar Guantes ist zwischen (freiem) Jazz und jeder Form von Crossover der Künste unterwegs. Und Limpe Fuchs an Perkussion und Bratsche ist seit Jahrzehnten eine Ikone der freien Musik. Gemeinsam entwickeln sie eine Musik der Interaktion, die Komponiertes wie gerade Erfundenes kennt und bei der jede Mitspielerin und jeder Mitspieler genau weiß, was er oder sie tut.

Eintritt 14 €, ermäßigt 10 €

Hermina Szabó und Gregor Arnsberg – Musik für Geige und Klavier

Hermina Szabó, Violine, und Gregor Arnsberg, Klavier, sind erfahrene Sonatenpartner. Ihr Repertoire reicht von Barock über die klassische Sonatenliteratur bis zur Romantik. Seit Jahren treten sie erfolgreich als Duo in München und Umgebung auf. Mit Beethovens „Kreutzersonate“ und der Sonate für Violine und Klavier von César Franck begeben sich die beiden weit hinauf in die Höhen der virtuosen Kammermusik.

Eintritt 14 €, ermäßigt 10 €