“Talk im Kopfbau”: Braucht die Messestadt mehr Sicherheit?

Das Take Off! Magazin und das Stadtteilportal „Unsere Messestadt“ starten ein neues Diskussionsformat mit brisantem Thema.

Wie oft schon wurde die Messestadt (zu unrecht) als Ghetto verschrien? Wie oft haben Bewohner und Fans von Außen der Welt verkündet, dass dieses Viertel zwischen Messe und Park so viel sicherer und lebenswerter sei als sein Ruf?

Dennoch: Probleme gibt es. Das Gute, das Besondere an der Messestadt ist aber eben auch, dass alle, denen das Viertel wichtig ist, in so einem Fall nicht einfach nur ein wenig Glitzer drüber streuen. Viele aufmerksame Beobachter nehmen derzeit wahr, dass so Manches Anlass gibt zu echter Besorgnis. Auslöser für diese Debatten in Nachbarschaften, unter Senioren, Jugendlichen und Sozialarbeitern, waren häufig die Vorfälle rund um das Tötungsdelikt im Drogenmilieu im Sommer. Doch das alleine ist es offenbar nicht. Da ist auch die Rede von Böllern im Quax-Jugendcafé, von Drogenfunden, Angst, und dem hin und wieder gehörten Wunsch, wegzuziehen. Ein Gefühl der Unsicherheit, dass wir uns genauer anschauen wollen.

Dieses Thema, das dem Stadtteil auf den Nägeln brennt, wollen Take Off! und ihr Partner Stadtteilportal „Unsere Messestadt“ (ein Projekt von Echo e.V., dem Betreiber des Quax) gemeinsam mit Messestädtern diskutieren. Ort dafür soll der Kopfbau sein.
Auch der Termin steht bereits: Donnerstag, 9. März, 19 Uhr.

Angefragt fürs Podium sind neben einem Vertreter der Polizei  verschiedene Akteure aus vielen Bereichen des Viertels: Jugend, Senioren, Sozialarbeit, Integrationsförderung, Konfliktmanagement. Ziel ist eine konstruktive Aussprache, bei der die Probleme klar benannt, aber auch Lösungen gesucht werden. Den Abend moderieren wird Take Off!-Chefredakteur Hans Häuser.

Über die genaue Zusammensetzung des Podiums informieren wir im Februar auf www.takeoff-magazin.de und auf www.unsere-messestadt.de

Der Eintritt zur Veranstaltung im Kopfbau ist frei. Zusätzlich wird die Diskussion live im Internet auf unsere-messestadt.de gestreamt und anschließend auch zum Download angeboten. (Wer kommt, erklärt sich automatisch mit Filmaufnahmen einverstanden.) Für alle, die die Diskussion daheim online verfolgen, wird eine Mailadresse eingerichtet, relevante Beiträge können in die Diskussion eingespeist werden.

Und damit das Ganze keine Eintagsfliege bleibt, planen die Macher für den Herbst eine Folgeveranstaltung, um abzuklopfen, was sich gebessert hat und was noch zu tun bleibt.

Renate Winkler-Schlang

 

 

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