Willkommen auf dem Stadtteilportal der Messestadt München

Ein wichtiger Aufruf unserer Redaktion an alle Bewohner der Messestadt

Wir alle wissen es und sehen es täglich in den Medien: Die neuartige Lungenkrankheit „Covid-19“ breitet sich rasant im Land aus – wie überall auf der Welt.
Weltweit bemühen sich Regierungen, die Coronavirus-Pandemie einzudämmen.

Die Zahl der Toten und Infizierten steigt täglich. Das hat Konsequenzen für uns alle in unserem direkten Umfeld, auch wenn wir das jetzt in unserem Viertel noch nicht wahrhaben können oder wollen.

Die Situation mit dem Coronavirus ist für uns alle neu. Doch es offenbart sich nun im Alltag, wer im Sinne aller handelt und wer es immer noch nicht versteht.

Die Aufgabe scheint denkbar einfach: Zu Hause bleiben, die persönlichen Kontakte auf ein absolutes Minimum reduzieren, die eigenen vier Wände nur in dringenden Fällen verlassen.

Doch scheinbar ist die Umsetzung dieser Appelle schwer. Die Kinder haben schulfrei, das Wetter ist herrlich, alle möglichen Termine fallen aus. Man hat Zeit.

Was liegt näher, als diese Zeit im Landschaftspark auf dem Spielplatz, dem Skate Parcours oder am Riemer See zu verbringen?

Das mag vergnüglich sein, ist aber im höchsten Maße verantwortungslos und gefährlich.

Das oberste Ziel im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ist es, die Geschwindigkeit der neuen Infektionen zu drosseln. Dass sich ein Großteil der Deutschen infizieren wird, gilt laut Experten als wahrscheinlich. Deshalb kommt es nun darauf an, diesen Prozess zu verlangsamen.

Nur so können die Krankenhäuser die Flut von Patienten behandeln und unser Gesundheitssystem wird nicht überlastet. Was passiert, wenn es so weit kommt, zeigt ein Blick nach Italien.

Wir haben jetzt noch die Chance, eine solche Entwicklung abzuwenden – aber wir tun es nicht wirklich!!

Denn vielen unter uns ist das gemütliche Beisammensein offensichtlich immer noch wichtiger als der Beitrag, den jeder Einzelne leisten muss, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.

Auf der einen Seite wird derzeit von Tausenden erwartet, dass sie wegen der Schließung von Geschäften, Kinos, Theatern auf Einnahmen und Einkommen verzichten, einzig um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Auf der anderen Seite herrscht in den Parks fröhliches Treiben, als wäre nichts gewesen.

Hier gefährden junge Menschen Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen, die nur darauf hoffen, dass sie bei einer möglichen Infektion nicht stark betroffen sind.

Jeder, der sicher ist, ihn wird es schon nicht so schwer treffen, dient im Ernstfall als „Weiterverteiler“ und gefährdet das Leben anderer. Das ist die reale Situation – und sie ist durch nichts zu beschönigen oder zu entschuldigen.

Daher noch einmal der dringende Apell auch von unserer Seite:
Seien Sie solidarisch! Halten sie sich an die Sicherheitsvorgaben und halten Sie bitte Ihre Kinder dazu an!
Bleiben Sie einfach daheim, wenn irgend möglich!

Und bleiben Sie bitte gesund!

Aktuelle Meldungen

Die Müllsau im Landschaftspark

Autor: Karl-Michael Brand, Echo e.V. Die Zunahme der Nutzung des öffentlichen Raumes zur Freizeitgestaltung, eine gestiegene Mobilität und der damit einhergehende Unterwegskonsum von Take-Away- bzw. To-Go-Produkten, führen zu einem steigenden Abfallaufkommen im öffentlichen Raum. Das ist eine traurige Tatsache und auch im Umgriff der Riem Arkaden deutlich zu erkennen. Mit dem Anstieg des Abfallaufkommens steigt […]

Bürgerversammlung in der Messe München?

Autor: Karl-Michael Brand Die SPD Fraktion im Bezirksausschuss 15  hat beantragt, dass in außergewöhnlichen Situationen prinzipiell auch Räumlichkeiten des ICM oder der Messe für Bürgerversammlungen zur Verfügung stehen sollten, wenn dort keine Veranstaltungen oder Messen geplant sind. Das Direktorium wird gebeten hier tätig zu werden. Begründet hat man den Antrag wie folgt: Das Abhalten einer […]

Graf-zu-Castell-Straße für Anlieger-PkW öffnen?

von Karl-Michael Brand, Echo e.V. Die CSU im Bezirksausschuss beantragt zu prüfen, ob der als Fußweg ausgewiesene und noch nicht hergestellte südliche Teil der Graf-zu-Castell-Straße erstmal probeweise für ein Jahr für Anlieger-PkW-Verkehr geöffnet werden kann. Begründet wird der Antrag folgendermaßen: Sowohl westlich (jetzt Landschaftspark) als auch östlich – dort endet der südliche Teil der Graf-zu-Castell-Straße […]

Nützliche Links