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Herbst-Ramadama in der Messestadt Riem

In Kooperation mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) veranstaltet der Arbeitskreis Ökologie Messestadt Riem am Samstag, dem 19. Oktober 2019, sein 28. Ramadama im Riemer Park und lädt Kinder und Erwachsene ganz herzlich dazu ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr beim orangefarbenen AWM-Container auf der Promenade gegenüber vom Jugendzentrum Quax, Helsinkistraße 100 (schwarz-gelbes Gebäude). Hier erhalten die Helferinnen und Helfer Müllsäcke, Müllgreifer und Handschuhe, dann geht es zum Müllsammeln in die Anlagen rund um den Riemer See, auf den Rodelberg und in das Riemer Wäldchen.

Als Dankeschön wird es einen schmackhaften Imbiss in der Grünwerkstatt geben, dem Raum für Ökologie und Nachhaltigkeit in der Messestadt Riem in der Helsinkistr. 57 – eine schöne Gelegenheit, um mit Nachbarinnen und Nachbarn ins Gespräch zu kommen, sich über aktiven Umweltschutz auszutauschen oder mehr über den Arbeitskreis Ökologie und seine Initiativen zu erfahren.

Der Arbeitskreis freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Westen wie Osten der Messestadt und natürlich auch aus Trudering, Salmdorf, Gronsdorf und Haar.

Äktschn-Spielbus am Drachenfest

Wenn im Herbst der Wind die Blätter von den Bäumen pustet, ist wieder Drachenzeit – Zeit für das 24. Drachenfest im Riemer Park! Auf dem Programm am Samstag und Sonntag, dem 21./22. September 2019 stehen das Bauen von Drachen und Bumerangs (für Kinder ab 8 Jahren), das Basteln von Papierfliegern und anderen Flugobjekten (für Kinder ab 6 Jahren), Vorführungen mit Lenkdrachen sowie Drachentipps und -tricks von Profis.

Der Äktschn-Spielbus von ECHO e.V. bietet außerdem lustige Wind- und Wetterspiele für Jung und Alt. Jeweils von 12 bis 17 Uhr können Kinder und Familien selbst aktiv werden und am Rodelhügel im Riemer Park ihre individuellen Drachen oder Bumerangs bauen und fliegen lassen.

Organisiert wird das Drachenfest von Kultur & Spielraum e.V. im Auftrag des Stadtjugendamtes/ Jugendkulturwerk in Zusammenarbeit mit Quax/ECHO e.V. und Kite Fly High.

ENTFÄLLT — Greifvogelflugschau im Riemer Park — ENTFÄLLT

Aufgrund des schlechten Wetters entfällt leider heute, den 26. April 2019, die Greifvogelflugschau, die ab 15 Uhr im Riemer Park hinter der Grünwerkstatt (neben dem Quax) stattfinden sollte !!! Leider können die Vögel bei Sturm und Regen ihr Können nicht zeigen.

Wir bitten um euer Verständnis !!!

 

 

Mach mit – parkrun im Riemer Park

Auch im Riemer Park sollen ab sofort parkruns veranstaltet werden! Was das heißt? Jeder, der Lust und Zeit hat, egal ob Jung oder Alt, egal welches Fitnesslevel, ist eingeladen, an bestimmten Terminen (ggf. wöchentlich) gemeinsam 5km-Läufe durch den Park zu machen. Einfach aus Spaß am Laufen und am Gemeinschaftserlebnis!

Für den Riemer Park hat sich eine Gruppe auf meetup.com zusammengeschlossen. Ein 1. Testlauf hat bereits am vergangenen Samstag stattgefunden und ein weiterer Testlauf wird am 20.4.2019 um 9 Uhr stattfinden. Er startet am Abflugschild Riem. Wer mehr darüber wissen oder sich anschließen will, kann der Laufgruppe unter https://www.meetup.com/de-DE/Munchen-Riemer-Park-run/ beitreten.

Die Organisatoren (von parkrun Deutschland) wollen aber ausdrücklich nicht in Konkurrenz zu Sport- oder Laufvereinen treten: „parkrun steht nicht im Wettbewerb mit Laufvereinen: das ist uns wichtig. Wir glauben, dass wir gemeinsam den Anwohnern und Einheimischen am meisten nützen können und bitten daher Gruppen- und Spartenleitern … (Quelle: https://www.facebook.com/parkrunDE/)

Weitere Infos auch unter https://www.parkrun.com.de/

Skaten am Quax im September

Seit Anfang 2018 bietet das Quax, Zentrum für Freizeit und kulturelle Bildung, in der Helsinkistr. 100 Skateboardkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an.

Kinder bekommen hier die Möglichkeit, unter Anleitung und Hilfestellung von echten Profis die Grundlagen des Skatens zu erlernen. Das Equipment (Profi-Skateboards, Schoner und Helme) wird kostenlos beim Kurs verliehen. Die TeilnehmerInnen dürfen aber gerne ihre eigenen Sachen mitbringen. Unterstützt werden die Kinder von den TomCat und seiner Frau Dara. Mehr Infos unter http://www.tomcatskate.com/.

Für die nächsten Termine der Skateworkshops am Skate-Parcour hinter dem Quax (bei schönem Wetter) bzw. im Quax (bei schlechtem Wetter) sind noch Plätze frei:

14.09., 14:00 – 17:00 Uhr
20.09., 15:00 – 18:00 Uhr

Die Kurse sind geeignet für Kinder und Jugendliche von 6 – 12 Jahren aus dem Stadtbezirk Trudering / Riem. Es ist eine Anmeldung notwendig unter office@echo-ev.de oder 089/94304845! Die Kosten pro Kurstag betragen 25,00€.

Greivogelflugschau im Riemer Park

Am 06. April 2018 veranstaltet ECHO e.V. in Kooperation mit der Falknerei Schreyer ab 15 Uhr im Garten der Grünwerkstatt, Helsinkistr. 57, bzw. im Riemer Park eine Greifvogelflugschau.

Zwei Falkner nehmen die Besucher mit auf eine einmalige Reise in die Welt der Könige der Lüfte. Atemberaubende Flugakrobatik und wissenswerte Informationen zu diesen majestätischen Tieren garantieren ein spannendes Erlebnis für die ganze Familie!

Die Flugschau ist ein kostenloses, offenes Angebot für die ganze Familie, es bedarf keiner Anmeldung.

Das regelmäßige Programmangebot der Grünwerkstatt richtet sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene. Seit 2016 ist Echo e.V. als Partner des Baureferats, Abteilung Gartenbau, der offizielle Trägerverein der Grünwerkstatt.  Erfahren Sie mehr zum Programm der Grünwerkstatt unter echoev.de/gruenwerkstatt-muenchen-riem.

Unser Park und unsere Hunde – ein ewiges Thema

K.-M. Brand (ECHO e.V. – Grünwerkstatt)

Ende des Jahres 2017 gab es einen Vorstoß durch den Bezirksausschuss: die LHM möchte im nördlichen Teil des Riemer Parks mit seinem dichten Wegenetz eine Leinenpflicht für Hunde einführen (westl. Bereich). Darüber hinaus solle die Stadt im südlichen Teil des Parks, mit viel Platz für ein Hundeauslaufgebiet, spezielle Hundewiesen ausweisen. Durch bessere Regeln für Hundehalter würde somit ein Ausgleich geschaffen, von dem alle Parkbesucher gleichermaßen profitierten.
Als Begründung wurde angeführt, dass nicht alle Hundeführer beim Gassigehen die notwendige   Sorgfaltspflicht für ihre Tiere walten ließen, weshalb es auf den von Spaziergängern,  Fahrradfahrern und Freizeitsportlern stark frequentierten Wegen immer wieder zu Konfliktsituationen zwischen frei laufenden Hunden und Parkbesuchern komme.

Das Baureferat antwortete auszugsweise, wie folgt: „…Ein allgemeiner Leinenzwang für Hunde ist in der Grünanlagensatzung nicht vorgesehen und nach Ansicht des Baureferates im Riemer Park bislang auch nicht erforderlich, da weniger als ein Prozent der angemeldeten Hunde Schaden auf öffentlichem Grund verursachten.“

Ganz abgesehen von diesem Vorstoß ist das Thema Hunde im Park – oder eben grundsätzlich in der Stadt – ein Dauerbrenner. München ist zweifellos eine Stadt der Hundeliebhaber und deren Anzahl steigt. Unsere Stadt ist also Lebensumfeld für Mensch und Hund gleichermaßen. Hunde haben gerade in einer Großstadt eine wichtige soziale Aufgabe. Sie bewahren vor dem Alleinsein, stiften Sinn, schenken Lebensmut und strukturieren den Tagesablauf. Sie erfüllen damit eine wichtige soziale Funktion – gerade auch für ältere Menschen. Der Hund ist Sozialarbeiter, Freund und Helfer des Menschen.

Allerdings erfährt das Zusammenleben von Mensch und Hund auch immer wieder Konflikte: beispielsweise wenn Hunde sich distanzlos verhalten, nicht gehorchen, Hundehalter sich ignorant verhalten, aber auch wenn Hundegegner sich wahllos erregen, egal wie Hund und Hundeführer sich verhalten,  Auslaufgebiete eingeschränkt oder – wie in letzter Zeit gehäuft – Giftköder ausgebracht werden, um Tiere bewusst zu töten.

Oft ist das wechselseitige Verhältnis geprägt von Unsicherheit und Unkenntnis.
Um hier Hilfestellung zu geben, bietet die Grünwerkstatt am Riemer Park seit einiger Zeit die Veranstaltung „Es ist nicht alles Hund, was bellt“, die auch in 2018 fortgeführt werden soll als offene und lose Workshopreihe. Leider wurde die Veranstaltung bisher fast nur von Hundebesitzern frequentiert, obwohl sie ganz bewusst auf die Verständigung zwischen den Interessensgruppen setzt.
Vielleicht lässt sich hier im neuen Jahr noch an unserer Informationspolitik arbeiten.

Denn die grundlegende Weisheit lautet wie immer: Etwas mehr Rücksicht von allen Seiten wäre toll. Von den Hundehaltern gegenüber anderen Parknutzern, aber auch zwischen den Hundehaltern. Allerdings auch Toleranz seitens Menschen, die dem Sozialpartner Hund erst einmal wenig bis gar nichts abgewinnen können:

Ein unerzogener Hund, der nicht zuverlässig abrufbar ist, gehört an die Leine. Und in die Hundeschule, samt Herrchen und Frauchen. Wenn mir ein angeleinter Hund entgegenkommt, leine ich meinen Hund automatisch an, auch wenn „er nix macht“, da ich nicht weiß, warum der andere Hundeführer seinen Hund sichert. Es ist laut Grünanlagensatzung an bestimmten Orten aus guten Gründen verboten, Hunde mitzuführen oder frei laufen zu lassen:

  • auf Spielplätzen für Kinder und Jugendliche
  • auf mit „grünen Pollern“ gekennzeichneten Spiel- und Liegewiesen
  • an den Bade- und Liegebereichen der Freibadegelände
  • in Zieranlagen sowie Biotopflächen
  • und auf der Theresienwiese während des Oktoberfestes und Frühlingsfestes

Sich daran zu halten, ist ebenso ein Muss, wie die Pflicht, die Hinterlassenschaften der Hunde aufzunehmen und zu entsorgen. Hier bietet übrigens gerade der Riemer Park mit ausreichend Tütenspendern und einem dichten Netzt von Mülleimern optimale Voraussetzungen, die auch sehr gut genutzt werden.
Wir als Hundehalter haben es in der Hand, am öffentlichen Image des Hundes zu arbeiten. Sorgen wir dafür, dass unsere Hunde wohlerzogen sind, sich dem Mitmenschen gegenüber in der Öffentlichkeit friedlich und freundlich verhalten und wir Verschmutzungen durch unsere Vierbeiner beseitigen.
Aber auch an Jogger, Radfahrer oder Spaziergänger sei die Bitte um Toleranz gerichtet.

Der ADFC empfiehlt z.B. Radfahrern, „…dass sie insbesondere auf gemeinsam genutzten Geh- und Radwegen so vorausschauend fahren sollten, dass sie in unklaren Situationen – etwa mit einer größeren Fußgängergruppe, mit spielenden Kindern oder bei einem freilaufenden Hund – rechtzeitig reagieren können“
Und wenn man sich mit Hunden grundsätzlich schwer tut, weil man beispielsweise Angst hat, hilft es meist, sich ein wenig mit der Kommunikation von Hunden auseinanderzusetzen, um alsbald sicherer damit umzugehen. Wenn ich trotzdem ein Problem habe, hilft es oft, dies dem anderen gegenüber eindeutig zu benennen (Ich habe Angst. Könnten Sie bitte den Hund bei sich halten.) Denn auch eine klare und freundliche Kommunikation zwischen uns Zweibeinern hilft oft ungemein. Auch das versuchen wir, in unserer Veranstaltungsreihe zu berücksichtigen.

Aus eigener Erfahrung mit meinen Hunden stelle ich fest, dass es mich immer noch sehr freut, wenn sich beispielsweise ein Jogger, für den ich die Hunde abgelegt oder zurückgerufen habe (was übrigens auch jedes Mal ein guter Übungsanlass ist) anerkennend äußert, genauso wie es mich provoziert, wenn mir ein Spaziergänger – schon aus der Distanz schimpfend – entgegenkommt, den meine Hunde völlig ignoriert haben, der sich aber grundsätzlich durch unsere Existenz belästigt fühlt.

Also grundsätzlich ist es wohl so wie überall, mehr übereinander wissen und ein wenig Humor und Toleranz sowie Rücksichtnahme und das Einhalten bestehender Regeln helfen langfristig weiter.
Denn Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es keinen Sinn hat, sich aufzuregen.

Im Riemer Park klappt dies weitgehend sehr gut. Wir wollen in der Grünwerkstatt, Helsinkistr. 57, dazu beitragen, dass es noch besser wird.

Die Müllsau im Landschaftspark

Autor: Karl-Michael Brand, Echo e.V.

Die Zunahme der Nutzung des öffentlichen Raumes zur Freizeitgestaltung, eine gestiegene Mobilität und der damit einhergehende Unterwegskonsum von Take-Away- bzw. To-Go-Produkten, führen zu einem steigenden Abfallaufkommen im öffentlichen Raum. Das ist eine traurige Tatsache und auch im Umgriff der Riem Arkaden deutlich zu erkennen. Mit dem Anstieg des Abfallaufkommens steigt auch das Problem von „Littering“, dem Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum.

Aber die Nutzung des Gartens der Grünwerkstatt für nächtliche Partys inklusive flächendeckender Vermüllung ist ebenso wie die komplette Entsorgung von Haus- und Sperrmüll in Nacht- und Nebelaktionen im Zugangsbereich zum Landschaftspark eine nicht tolerierbare Steigerung dieses „Unverhaltens“: Zum Einen kommt die Angst auf, dass solche Beispiele Schule machen könnten und immer mehr Menschen zur illegale „Selbsthilfe“ greifen. Zum Anderen lebt grundsätzlich niemand gern im Dreck. Sauberkeit ist ein wesentlicher Bestandteil, um sich wohlzufühlen. Das gilt neben den eigenen vier Wänden auch für die Umwelt in der wir leben. Gerade für den Park als Naherholungsraum.

Graf-zu-Castell-Straße für Anlieger-PkW öffnen?

von Karl-Michael Brand, Echo e.V.

Die CSU im Bezirksausschuss beantragt zu prüfen, ob der als Fußweg ausgewiesene und noch nicht hergestellte südliche Teil der Graf-zu-Castell-Straße erstmal probeweise für ein Jahr für Anlieger-PkW-Verkehr geöffnet werden kann.

Begründet wird der Antrag folgendermaßen:
Sowohl westlich (jetzt Landschaftspark) als auch östlich – dort endet der südliche Teil der Graf-zu-Castell-Straße nach Plan in einem Fußgängerbereich. Mittlerweile ist der 4. Bauabschnitt fast vollständig bezogen. Dieser Bauabschnitt hat demnach keine direkte Verbindung nach Norden zur Joseph-Wild-Straße, die wiederum die einzige Verbindung nach Trudering und nach Süden ist. D.h. der ganze Verkehr wickelt sich über die Engpässe Edinburg – Olaf-Palme – Joseph-Wild-Straße ab, zusätzlich zum Verkehr aus den Riem-Arkaden, Messeverkehr, östliche Messestadt. Diese Situation ist zudem verschärft worden, als gegenüber den Annahmen bei der ursprünglichen Planung die U-Bahnstation Messestadt West zur eigentlichen ÖV-Drehscheibe geworden ist,
Die Bewohner des 4. BA befinden sich sinnbildlich auf einer Insel innerhalb einer Insel.

Veranstaltungen

Herbst-Ramadama Messestadt Riem

Herbst-Ramadama Messestadt Riem

Samstag, 19. Oktober 2019, 10 – 12 Uhr

Treffpunkt: Am orangefarbenen Container auf der Promenade vor dem Quax, Helsinkistraße 100 on, (Messestadt West)

Der AK Ökologie lädt herzlich ein zum 25. Ramadama im Riemer Park. am 19. Oktober 19. Gemeinsam wollen wir den Unrat im Park, in den Grünfingern und auf der Promenade beseitigen. Dafür werden Arbeitshandschuhe, Müllgreifer und Müllsäcke zur Verfügung gestellt. Im Anschluss laden wir alle großen und kleinen Helfer/innen zu einer schmackhaften Brotzeit in geselliger Runde ein. Unterstützt wird diese Familien-Aktion vom Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM).