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IAA MOBILITY 2021: So sieht die Mobilität der Zukunft aus!

Premiere in München: vom 7. bis 12. September 2021 findet die IAA MOBILITY 2021 statt. Damit ist die IAA Mobility die erste internationale Großveranstaltung in Deutschland nach den Lockdown-Beschränkungen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel wird die IAA MOBILITY am 7. September eröffnen.

„Mobilität ist eines der zentralen Themen der Gesellschaft. Die IAA MOBILITY findet statt, weil die Menschen überall auf der Welt nach besseren Lösungen für ihre Mobilitätsbedürfnisse suchen und die Unternehmen dafür viele neue Lösungen entwickelt haben, die sie international präsentieren wollen. Lösungen auf dem Weg zur Klimaneutralität stehen im Mittelpunkt. Dass die IAA MOBILITY unter den aktuell geltenden Corona-Regeln stattfindet, ist bereits jetzt ein großer Erfolg für die Veranstaltung”, erklärt VDA-Präsidentin Hildegard Müller.

Die IAA MOBILITY präsentiert die Zukunft der Mobilität zum Anfassen und Mitreden. Mehr als 1.000 Aussteller und Redner präsentieren Innovationen und Konzepte. Insgesamt sind über 700 Aussteller vertreten, darunter Automarken, Fahrradmarken, wichtige Player der Tech-Branche sowie alle wichtigen Unternehmen der Zulieferindustrie. Im Rahmen der IAA werden mehr als 100 Weltpremieren vorgestellt. Das neue Konzept der IAA MOBILITY ist so attraktiv, dass sich im ersten Jahr zudem schon über 70 Marken aus der Fahrradbranche angemeldet haben.

Transformation zur klimaneutralen Mobilität

Die IAA MOBILITY 2021 stellt die Transformation zur klimaneutralen Mobilität als eine der wichtigsten weltweiten Herausforderungen in den Mittelpunkt. VDA-Präsidentin Müller erklärt: „Das Bekenntnis zur klimaneutralen Mobilität steht. Unser Ziel ist es, die Transformation zu einer Erfolgsgeschichte für die deutsche Automobilindustrie und damit den Standort Deutschland zu machen. Keine andere Veranstaltung auf der ganzen Welt bringt die verschiedenen Mobilitätsformen so eng zusammen. Und keine andere Veranstaltung der Welt lädt in diesem Umfang ein zur Debatte über den richtigen Weg hin zur klimaneutralen Mobilität. Das ist global einzigartig und eine riesige Chance.“

Mit der IAA MOBILITY 2021 hat die Mobilität der Zukunft in München ein neues Zuhause gefunden: „Wir zeigen, was morgen sein wird. Deshalb steht die IAA MOBILITY 2021 sehr richtig unter dem Motto: ‚What will move us next‘”, so Müller.

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München und Co-Veranstalter der IAA MOBILITY: „Unser Anspruch ist: München mit der IAA MOBILITY zu einem globalen Zentrum der Mobilität der Zukunft werden zu lassen. Und das mit einem attraktiven neuen Konzept: Wir binden die gesamte Stadt in diese Veranstaltung ein. Und lassen alle, die sich dafür interessieren, an dem Erlebnis „Zukunft der Mobilität“ teilnehmen. Das ist in dieser Form nicht nur in Deutschland einmalig, sondern weltweit.“

Dittrich weiter: „Der Dialog mit allen, auch mit den Kritikern, und die Suche nach einer guten gemeinsamen Lösung sind das Prinzip unserer Demokratie und Fundament für eine gesellschaftlich akzeptierte Transformation. Die offen geführte, kontroverse und vor allem friedliche Debatte, ist daher eine zentrale Komponente der IAA MOBILITY in München.”

„Jeder Dialog über die Zukunft der Mobilität muss die Lebensrealitäten und Wünsche der Menschen in städtischen und in ländlichen Räumen einbeziehen. Wir freuen uns auf die Debatte, gerade auch, weil wir Menschen mit ganz unterschiedlichen Meinungen und Standpunkten erwarten. Wer für neues Denken wirbt, muss auch selbst offen sein für das Neue”, so Müller.

Als Grundregel für den Einlass zur IAA MOBILITY gilt das 3G-Prinzip als bereits bewährte und erprobte Maßnahme für Besucher und Aussteller: Geimpft, genesen oder getestet. Müller: „Wir sind uns sicher, mit einem durchdachten und abgestimmten Hygiene- und Sicherheitskonzept eine erfolgreiche und sichere IAA MOBILITY durchzuführen.”

Formate und Angebote auf der IAA MOBILITY

Auf dem ‚IAA MOBILITY Summit‘ in den Münchner Messehallen tauschen sich Fachbesucher und Experten aus aller Welt über innovative Mobilitätslösungen und Weltneuheiten aus. Neben namhaften Fahrzeugherstellern präsentieren sich Zulieferbetriebe, über 75 Startups sowie führende Unternehmen aus der Tech- und IT-Industrie. Eine Liste aller Aussteller finden Sie hier. Einen detaillierten Lageplan mit sämtlichen Standorten und Angeboten finden Sie hier.

Auf dem ‚IAA MOBILITY Open Space‘ werden Neuheiten führender Auto- und Fahrradhersteller erstmals mitten in der Stadt präsentiert. Eine Begegnungsplattform der MobilitätsbrancheEine Übersicht über die Präsentationen in der Stadt finden Sie hier

Erstmals bietet die IAA MOBILITY den Besuchern über 250 neue und nachhaltige Fahrzeuge direkt zum Testen an, über 38 Modelle von über 15 internationalen Marken, die die Besucher testen können: Auf der ‚Blue Lane‘, eine Umweltspur, die zusammen mit der Stadt München und dem Land Bayern für die Zeit der IAA eingerichtet wird. Den Verlauf der Blue Lane finden Sie hier.

Auf der ‚IAA MOBILITY Conference‘ haben wir 4 Bühnen, auf denen über 500 internationale Redner der Mobilitäts- und Digitalbranche, Wissenschaftler, Vertreter der Politik sowie NGOs sprechen. In allen Beiträgen geht es um die nachhaltige Transformation der Mobilität. Das Programm der Conference finden Sie hier

Außerdem finden im Rahmen des ‚IAA MOBILITY Citizen Lab‘ öffentliche Diskussionen und Workshops rund um das Thema Mobilität der Zukunft live und open air auf dem Marienplatz statt. Das Programm des Citizen Lab finden Sie hier

Natürlich ist die IAA Mobility auch hybrid, so dass mit der ‚IAA MOBILITY Virtual‘ alle wesentlichen Programminhalte auch digital erlebbar sind und weltweit jedem den Zugang zu den spannenden Themen der Mobilität ermöglichen. Die Nachfrage nach diesem Angebot ist sehr groß. Das Streaming-Programm finden Sie hier

 

Bayerns Messen starten wieder ab 1. August: Messe München bereit für den Messeherbst 2021

Die Bayerische Staatsregierung hat in ihrer Kabinettssitzung vom 20. Juli 2021 die offizielle Genehmigung für Messen ab dem 1. August 2021 erteilt. Entscheidend hierfür war die erfolgreiche Umsetzung des Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes bei der Pilotveranstaltung TrendSet, die von 10. bis 12. Juli auf dem Gelände der Messe München stattgefunden hat. Mit einem Besucherplus von fast 30 % Prozent hat die Gastveranstaltung den großen Bedarf an persönlicher Begegnung bewiesen. Die anstehenden Veranstaltungen, wie die IAA MOBILITY (7.-12.09.21), OutDoor by ISPO (5.-7.10.21), EXPO REAL (11.- 13.10.21.) sowie productronica (16.-19.11.21) können damit wie geplant stattfinden.

Der international führende Messestandort Bayern kann wieder durchstarten: Die Pilotmesse TrendSet wurde erfolgreich durchgeführt und mit einem PraxisCheck des Beauftragten für Bürokratieabbau flankiert. Das Rahmenhygienekonzept hat sich bewährt. Damit kann ab 1. August 2021 der Messebetrieb wieder aufgenommen werden. Für die exportorientierte bayerische Wirtschaft ist dies ein wichtiges Signal. Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München über die Entscheidung des Bayerischen Kabinetts: „Die intensive Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen mit den Verantwortlichen der TrendSet an der Konzeption und Umsetzung von Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wurde nun belohnt. Wir haben alle Maßnahmen für einen sicheren Messebetrieb getroffen. Mit der Zustimmung aus der Politik sind wir nun startklar für den Messeherbst. Die IAA MOBILITY ist ein Leuchtturm für den Messeneustart und zugleich das Symbol für wirtschaftlichen Aufbruch, den die gesamte Branche nun dringend benötigt. Jetzt liegt unsere gesamte Konzentration auf den anstehenden Veranstaltungen, um unseren Kunden einen exzellenten Neustart zu ermöglichen.“

Wesentlicher Eckpfeiler für einen sicheren Messebetrieb ist das 3-G-Konzept, das eine Messeteilnahme nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete vorsieht. Daneben tragen digitale Registrierungs- und Zutrittssysteme, optimale Belüftung, lückenlose Kontaktnachverfolgung, Flächen- und Kapazitätsmanagement, Besucherlenkung und professionelle Testkonzepte zu einem sicheren Messebetrieb bei. Es gilt bis auf Weiteres das Rahmenkonzept für Messen und Ausstellungen in der Fassung vom 11. Juni

Wegbereiter für die offizielle Messeöffnung ab August ist die TrendSet – Internationale Fachmesse für Interiors, Inspiration und Lifestyle – gewesen. Im Rahmen der Pilotveranstaltung von 10. bis 12. Juli hat die Messe München das Rahmenkonzept der Bayerischen Staatsregierung zum Hygiene- und Infektionsschutz optimal umgesetzt. Die Fachbesucher konnten nach der 3-G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) an der TrendSet Sommer 2021 teilnehmen. Kontakte wurden bereits beim Online-Ticketkauf nachverfolgbar verifiziert. Das kontaktlose Einlasssystem zur Messe sorgte zusätzlich für Sicherheit. Auf dem Gelände beobachtete das Sicherheitspersonal die Einhaltung von Abstand, Hygiene sowie Maskenpflicht. An den drei Veranstaltungstagen besuchten insgesamt über 16.000 Personen – ein Plus von fast 30 % gegenüber dem Vorjahr – die TrendSet auf dem Gelände des Messe München.

Messe München begrüßt positives Signal für Öffnungen im Herbst

Spätestens ab 1. September 2021 sollen im Freistaat Bayern wieder Messeveranstaltungen möglich sein. Dieses positive Signal gab die Bayerische Staatsregierung in ihrer Kabinettssitzung am 18. Mai 2021. Voraussetzung sei eine anhaltend günstige Entwicklung des Infektionsgeschehens. Damit ist ein wichtiges Signal für die Durchführung der IAA MOBILITY (7.-12.9.21) oder der EXPO REAL (11.-13.10.21) gesetzt. Das spezielle Hygiene- und Infektionsschutzkonzept wird bereits vom 10. bis 12. Juli auf der Fachmesse TrendSet umgesetzt. Die praktischen Erfahrungen sollen anschließend ausgewertet werden.

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München reagiert erleichtert auf das positive Signal aus der Staatskanzlei: „Dieser Beschluss gibt uns und unseren Kunden nun die nötige Planungssicherheit für die anstehenden Herbstveranstaltungen. Mit unserem Schutz- und Hygienekonzept sind wir bereits für Messen wie die IAA MOBILITY, OutDoor by ISPO, EXPO REAL und productronica bestens vorbereitet. Auch stimmen uns die Lockerungen der Reiserestriktionen sowie die steigende Impfquote sehr zuversichtlich. Der Beschluss ist zudem ein wichtiges Signal für die Wirtschaft in der Region. Denn die Messebranche ist einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren für München und Oberbayern.“

Pilotprojekt TrendSet im Juli

Für Messen und Ausstellungen hat die Messe München zusammen mit anderen Messeveranstaltern sowie den Gesundheitsbehörden in Bayern ein spezielles Hygiene- und Infektionsschutzkonzept erarbeitet. Dieses soll bei der TrendSet erstmals zum Einsatz kommen. Die Fachmesse für Interior und Lifestyle findet vom 10. bis 12. Juli auf dem Gelände der Messe München statt und hatte bereits im Herbst 2020 eine Veranstaltung im Rahmen der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen erfolgreich absolviert.

Schutz- und Hygienekonzept der Messe München

Das zum damaligen Zeitpunkt umgesetzte Schutz- und Hygienekonzept hat die Messe München in den vergangenen Monaten entsprechend der aktuellen Entwicklungen angepasst und erweitert. Das Konzept umfasst unter anderem Vorgaben und Regelungen im Hinblick auf die Abstandswahrung zwischen den Teilnehmern, die Belüftung der Messehallen, das Tragen von FFP2-Masken sowie Hygienevorkehrungen vor Ort und die Nachverfolgbarkeit aller Teilnehmer. Eine entscheidende Rolle spielt das sogenannte 3G-Konzept. Dieses sieht vor, dass ausschließlich Geimpfte, Genesene oder Getestete Zugang zu der Veranstaltung erhalten.

Messe München stellt sich neu auf: Geschäftsführung verkleinert

Die drastischen Umsatzeinbrüche durch die COVID-19 Pandemie erfordern eine Neuausrichtung der Messe München und führen zu einer Verkleinerung der bislang 6-köpfigen Geschäftsführung. Die Gesellschafter legen die Verantwortung für die Führung des Unternehmens in Zukunft in die Hände von Klaus Dittrich, Dr. Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel.

Die anhaltende Corona-Pandemie stellt die gesamte Messewirtschaft vor enorm hohe Herausforderungen. In Anbetracht der drastischen Umsatzeinbrüche wie auch der durch die Pandemie ausgelösten nachhaltigen Veränderungen hat die Messe München GmbH (MMG) umfassende Maßnahmen ergriffen, um das Unternehmen zukunftsfest aufzustellen. So arbeitet die Messe an der konsequenten Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells, dem Ausbau digitaler Formate und einer stärkeren Kundenorientierung. Gleichzeitig soll durch eine interne Neuaufstellung die Agilität, Flexibilität und Effizienz des Unternehmens gestärkt werden.

Die Gesellschafter haben vor diesem Hintergrund entschieden, die Zahl der Mitglieder der Geschäftsführung zu halbieren. Falk Senger und Monika Dech werden zum 1. Juli 2021 aus der Geschäftsführung ausscheiden und übernehmen ihre früheren Funktionen als Prokuristen und Bereichsleiter. Sie bleiben dem Unternehmen als Mitglieder der Geschäftsleitung weiterhin verbunden. Gerhard Gerritzen geht zum 1. August in den Ruhestand.

Damit besteht die Geschäftsführung der Messe München ab 1. Juli 2021 aus Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung, Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender, und Stefan Rummel.

Hubert Aiwanger, Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Messe München erläutert die Entscheidungen der Gesellschafter: „Dem Messegeschäft steht ein tiefgreifender Wandel bevor. Es ist jetzt wichtiger denn je, schnell und flexibel auf neue Gegebenheiten am Markt reagieren zu können. Mit diesem Ziel stellt sich die gesamte Organisation der Messe München schlanker und effizienter auf.“

„Wir stehen nach wie vor fest hinter der Messe München als einem der bedeutendsten Wirtschafsfaktoren der Region. Wir vertrauen darauf, dass die Zukunft der Messe München bei Klaus Dittrich, Dr. Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel in sehr guten Händen liegt und unterstützen sie weiterhin bei ihren Bemühungen, um ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern. Gleichzeitig danken wir Falk Senger, Monika Dech und Gerhard Gerritzen für ihre jahrelange, erfolgreiche Tätigkeit im Unternehmen und ihr großes persönliches Engagement“, sagt Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München und 1. Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Messe München sagt Präsenzmessen im 1. Halbjahr wegen Corona ab

Die aktuelle Pandemiesituation lässt keine zuverlässige Planung für im 1. Halbjahr anstehende internationale Präsenzmessen zu: In enger Abstimmung mit ihren Kunden und Partnern sagt die Messe München deshalb die f.re.e 2021 und die INHORGENTA MUNICH 2021 ab. Die LASER World of PHOTONICS 2021 wird auf 2022 verschoben.

Die Messe München reagiert frühzeitig auf die nach wie vor bestehenden Unwägbarkeiten im Zuge der Pandemiesituation: Nach eingehender Beratung mit Fachbeiräten, Ausstellern und Partnern hat das Unternehmen entschieden, die INHORGENTA MUNICH 2021, Europas führende Plattform für Schmuck, Uhren und Edelsteine (15. bis 19. April) sowie die Reise- und Freizeitmesse f.re.e (21. bis 25. April) abzusagen. Die MÜNCHNER AUTO TAGE, die parallel zur f.re.e stattfinden sollten, werden 2021 ebenfalls nicht umgesetzt. Alle diese Veranstaltungen finden normalerweise im jährlichen Turnus statt.

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, zu den Entscheidungen: „Wir bedauern die Absagen sehr. Unser Ziel ist es, unseren Kunden eine erfolgreiche Veranstaltung zu garantieren. Das aktuelle Pandemiegeschehen lässt jedoch keine sichere Planung zu. Denn derzeit ist keine Lockerung des Veranstaltungsverbots absehbar. Darüber hinaus können wir aufgrund der Reiserestriktionen die Anforderungen aller Teilnehmer an die Internationalität unserer Präsenzmessen und somit auch unsere eigenen Ansprüche an eine erfolgreiche Veranstaltung nicht erfüllen.“

Um seinen Kunden frühzeitig die notwendige Planungssicherheit für eine erfolgreiche Veranstaltung zu gewährleisten, verschiebt das Unternehmen zudem die LASER World of PHOTONICS 2021, Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Photonik, auf den 26. bis 29. April 2022.

Branchentreffen finden online statt

Während die alle zwei Jahre stattfindende Fachmesse einen neuen Termin erhält, findet der wissenschaftliche World of Photonics Congress zum ursprünglichen Termin vom 20. bis 24. Juni 2021 als Online-Event statt. Das wachsende Bedürfnis der Uhren- und Schmuckbranche nach Orientierung, Networking und Wissenstransfer erfüllt die digitale INHORGENTA TRENDFACTORY. Das Online-Konferenzformat wird im Herbst 2021 weitergeführt. Ein konkreter Termin wird noch bekannt gegeben.

automatica sprint: neues Veranstaltungsformat im Juni

Als kompakte eigenständige „Tochter“ der automatica wird im Juni die automatica sprint stattfinden. Das neue Format reduziert den Messevorlauf, so dass bei der Planung die in der Corona-Zeit notwendige Flexibilität gewährleistet ist. Die automatica sprint ist sowohl als Präsenz- als auch als Digitalveranstaltung konzipiert, was die Durchführbarkeit des neuen Formats in jedem Fall garantiert.

Trotz Umsatzeinbruch: Messe München blickt mit Zuversicht in die Zukunft

Das vergangene Jahr stellte die Messewirtschaft weltweit vor größte Herausforderungen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste ein Großteil der Messen abgesagt werden, was zu enormen Umsatzeinbrüchen führte. Auch die Messe München musste insgesamt über 20 Veranstaltungen, darunter viele Weltleitmessen absagen. Dennoch blickt die Messe München zuversichtlich in die Zukunft. Innovative digitale Formate und Produkte sollen das bestehende Portfolio erweitern.

  • Geschäftsjahr 2020 geprägt von der Corona-Pandemie
  • Geschäftseinbruch durch Messeabsagen
  • Weiterentwicklung des Geschäftsmodells und Ausbau der digitalen Formate stärken Zukunftsfähigkeit der Messe München

Seit dem Frühjahr 2020 hat die Corona-Pandemie das klassische Messegeschäft weltweit so gut wie unmöglich gemacht. Die Gesamtausstellerzahl der Messe München betrug 2020 weltweit rund 23.000. Allein in Deutschland konnten von den geplanten 15 Eigenveranstaltungen nur 6 tatsächlich als Präsenzmesse stattfinden, die Zahl der Aussteller belief sich auf 7.056 (-6 Prozent zu den Vorveranstaltungen) und 288.023 (-11 Prozent zu den Vorveranstaltungen) Besucher. An den 15 Eigenveranstaltungen im Ausland, die als Präsenzmessen stattfinden konnten, waren knapp 500.000 Besucher und 10.747 Aussteller aktiv. Die 14 digitalen Eigenveranstaltungen, auf denen 583 Aussteller präsent waren, erreichten über 38.000 Unique User (Besucher). Der hochgerechnete Umsatz der Messe München GmbH liegt mit 94 Millionen Euro um 70 Prozent unter Plan (302 Millionen Euro). Dieser Umsatzverlust hat dramatische Auswirkungen auf die Wirtschaft der Region, denn jeder Euro Umsatz der Messe München GmbH erzeugt 10 Euros Kaufkraft bundesweit. In Bayern brach schätzungsweise die Kaufkraft um 1,9 Milliarden Euro ein, 16.000 Arbeitsplätze könnten betroffen und geschätzt 179 Millionen geringere Steuereinnahmen die Folge sein.

Messe München Konzernumsatz 2020

START AUS EINER POSITION DER STÄRKE

„Für die Messe München war das Jahr 2020 eine Vollbremsung auf der Überholspur“, sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. Im Rekordjahr 2019 hatte sich die Messe München auf den fünften Platz der Messeveranstalter weltweit vorgearbeitet. „Es ist Glück im Unglück, dass die Pandemie uns in einer Position der Stärke getroffen hat“, so Klaus Dittrich weiter. „Wir haben die guten Jahre genutzt, um unsere Strategie konsequent umzusetzen und unsere Angebote und Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“ So machte sich im Corona-Jahr die Internationalisierung der Messe München positiv bemerkbar und die erfolgreichen Auslandsgesellschaften der Messe München haben die Liquidität gestützt.

WEICHEN FRÜHZEITIG RICHTIG GESTELLT

Die Messe München hat in den vergangenen Jahren die Digitalisierung systematisch vorangetrieben. Deshalb konnten nach der Absage vieler Messen im Jahr 2020 in kürzester Zeit 14 digitale Veranstaltungen aufgesetzt werden, etwa die ISPO ReStart.Days, die Analytica virtual und die IFAT Impact. An diesen digitalen Events haben über 38.000 Besucherinnen und Besucher teilgenommen. „Wir haben im letzten Jahr eine extrem steile Lernkurve durchlaufen, Corona war ein Turbo-Beschleuniger für die weitere Digitalisierung“, so Klaus Dittrich.

Um den dramatischen Umsatzeinbrüchen entgegenzuwirken hat die Messe München umgehend ein Effizienzprogramm mit 900 Einzelmaßnahmen aufgesetzt, mit dem eine Senkung der Sachkosten um 30 Prozent erreicht werden konnte. Aufgrund der anhaltenden Umsatzverluste müssen jetzt auch die Personalkosten gesenkt werden. Für den geplanten Abbau von ca. 170 Stellen wird gerade mit dem Betriebsrat über sozialverträgliche Lösungen verhandelt.

Für die Messe München ist zudem klar, dass es kein Zurück zum Geschäftsmodell vor Corona geben wird. Nicht nur die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Effekte der Pandemie werden nachhaltig sein, auch das Messegeschäft wird sich dauerhaft verändern. Deshalb soll die Organisation für die neuen Herausforderungen fit gemacht werden. Konsequente Kundenorientierung, Agilität, Flexibilität und ein noch stärkerer Fokus auf die Digitalisierung sind die Ziele der anstehenden Restrukturierung.

WEITERENTWICKLUNG DES GESCHÄFTSMODELLS –
DER WEG AUS DER KRISE

„Die Corona-Krise ist eine Naturkatastrophe – doch gemeinsam werden wir diese Katastrophe überwinden“, sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH. „Wir haben rasch und entschlossen reagiert – verbunden mit einigen konsequenten Entscheidungen – und haben deshalb gute Chancen, noch stärker aus der Pandemie herauszukommen. Im Zentrum steht die Weiterentwicklung unseres bisherigen Geschäftsmodells. Digitalisierung ist für uns heute keine reine Sache von Spezialisten mehr. Sie muss breit und tief im gesamten Unternehmen verankert werden. Hier sind wir im Markt sicher Vorreiter“, sagt Klaus Dittrich.

„Unser Geschäftsmodell ist es, Menschen zu verbinden. Wir sehen uns nicht mehr nur als Vermieter von Hallenfläche, sondern als Manager von Plattformen – in physischer Form auf einer Messe oder digital 365 Tage im Jahr. Die Pandemie hat diesen Trend verstärkt: Wir stehen vor einem Umbruch, wie in den letzten Jahren das Mobiltelefon. Früher diente es nur dazu, mobil zu telefonieren. Heute kann man mit modernen Smartphones zusätzlich fotografieren, Musik hören, navigieren, fernsehen, Spiele spielen oder seinen Gesundheitszustand überwachen. Unser Kerngeschäft war bislang überwiegend die Vermietung von Ausstellungsfläche. Wie beim Smartphone müssen wir jetzt digitale Zusatzangebote schaffen, die echten Mehrwert für unsere Kunden stiften“, sagt Klaus Dittrich. „Sicher hängt unser künftiger Erfolg von Strategien, Fähigkeiten und Produkten ab – aber ganz entscheidend ist die Einstellung, mit der wir diese Zukunft annehmen und gestalten. Die gesamte Messewirtschaft steht vor einer großen kulturellen Veränderung.“

ANSTRENGUNGEN FÜR EINE „GRÜNE MESSE“ WERDEN VERSTÄRKT

Neben der Digitalisierung wird sich die Messe München künftig noch stärker auf das Thema Nachhaltigkeit konzentrieren. Ziel der Messe ist es, klimaneutrale Angebote zu entwickeln – auf der Messe selbst, aber auch bei der An- und Abreise, beim Aufenthalt in München oder bei der Infrastruktur.

„Nach der Pandemie wird der Wunsch der Menschen, sich wieder persönlich zu treffen und auszutauschen, größer denn je sein. Ich glaube nicht mehr nur an die Zukunft von Messen, Corona hat bewiesen, dass sie eine Zukunft haben“, sagt Klaus Dittrich. „Deshalb sehen wir voller Zuversicht in die Zukunft.“

Messe München stellt vollständig auf Ökostrom um

Messe München stellt vollständig auf Ökostrom um –
weiterer Baustein des nachhaltigen Handeln

Ab Januar 2020 stellt die Messe München komplett auf rein regenerativ erzeugten Strom um und geht damit einen weiteren Schritt in Richtung klimaneutralem Handeln. Schon in den vergangenen Jahren war mehr als die Hälfte des Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt worden. „Jetzt haben wir auf 100 Prozent umgestellt, was eine weitere beträchtliche CO2-Einsparung zur Folge haben wird“, erläutert Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München.

  • 100 Prozent Ökostrom auf dem gesamten Messegelände in München-Riem
  • Einsparung von jährlich 6.400 Tonnen CO2
  • Messe München Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit

Der durchschnittliche Strombedarf der Messe München am Standort München-Riem entspricht dem von rund 9.100 Münchner Zwei-Personen-Haushalten. Durch die vollständige Umstellung auf regenerativ erzeugten Strom spart die Messe München jährlich rund 6.400 Tonnen CO2 ein. Die Bedeutung der Maßnahme erklärt sich am besten, wenn man die Zahl der Bäume zugrunde legt, die es benötigt, um das schädliche Kohlendioxid aus der Luft zu binden. Geht man davon aus, dass zur Kompensation von einer Tonne CO2 im Jahr rund 80 Bäume benötigt werden, dann entspricht die künftige Einsparung auf dem Messegelände der Leistung von rund 511.500 Bäumen im Jahr. „Das sind Zahlen, die uns schon ein wenig stolz machen“, freut sich Dittrich, der weiter ausführt: „Die Messe München als einer der international führenden Messeveranstalter hat weltweit eine hohe Strahlkraft. Sowohl in ihrem Handeln als auch auf ihrem Gelände ist sie der Nachhaltigkeit in besonderer Weise verpflichtet. Mit der Umstellung auf Ökostrom gehen wir hier einen weiteren Schritt in Richtung klimaneutralem Handeln.“

STADTWERKE MÜNCHEN ALS PARTNER
Die Umstellung auf Ökostrom ist eine zentrale Maßnahme für mehr Nachhaltigkeit. Die Messe München hat sich für den M-Ökostrom der Stadtwerke München entschieden, der transparent belegbar ausschließlich aus regenerativen Energiequellen produziert wird. Im Raum München sind dies vor allem Wasserkraftwerke sowie Photovoltaik- und Geothermie-Anlagen. Biogas und Windkraft spielen derzeit noch eine eher untergeordnete Rolle.

DER NACHHALTIGKEIT VERPFLICHTET
Für die Messe München gehören unternehmerischer Erfolg und verantwortungsvolles Handeln unmittelbar zusammen. Das Unternehmen setzt sich für den Umwelt- und Klimaschutz ein sowie für die Schonung von Ressourcen. Als erstes Messegelände der Welt wurde die Messe München durch den TÜV SÜD mit dem Zertifikat „Energieeffizientes Unternehmen“ ausgezeichnet. Beispielhaft für den hohen Nachhaltigkeitsanspruch des Unternehmens beim Betrieb des Messegeländes sind auch die Photovoltaik-Anlagen auf den Messedächern, ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk sowie ein ausgeklügeltes System zur Regenwasserversickerung zur Entlastung der Kanalisation. Teile des Messegeländes werden mit Erdwärme beheizt. Schon heute ist die Messe München Unterzeichnerin des fairpflichtet Nachhaltigkeitskodex, der mit zehn Leitsätzen die Nachhaltigkeit bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen fokussiert.

 

Bürgerversammlung in der Messe München?

Autor: Karl-Michael Brand

Die SPD Fraktion im Bezirksausschuss 15  hat beantragt, dass in außergewöhnlichen Situationen prinzipiell auch Räumlichkeiten des ICM oder der Messe für Bürgerversammlungen zur Verfügung stehen sollten, wenn dort keine Veranstaltungen oder Messen geplant sind. Das Direktorium wird gebeten hier tätig zu werden.

Begründet hat man den Antrag wie folgt:
Das Abhalten einer Bürgerversammlung weitab vom Stadtbezirk widerspricht einer lebendigen Bürgerbeteiligung. Dem widerspricht die diesjährige Versammlung im Heinrich-Heine-Gymnasium in Neuperlach-Süd. Es sind Mittel und Wege zu finden, dass zukünftige Bürgerversammlungen vor Ort stattfinden können. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die bestens geeigneten Räumlichkeiten des ICM oder der Messe nicht genutzt werden können. Die Landeshauptstadt München ist Mitgesellschafter der Messe München GmbH und auch deshalb wird erwartet, dass das Direktorium zu einer akzeptablen Lösung gelangt. Dies liegt im Interesse der Bürger/innen und letztendlich auch der Münchner Steuerzahler/innen, die die Zuschüsse an diese Einrichtungen mitfinanzieren. Außerdem trägt die Bevölkerung die Belastungen, die die Messen mit sich bringen.

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