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Messe München stellt vollständig auf Ökostrom um

Messe München stellt vollständig auf Ökostrom um –
weiterer Baustein des nachhaltigen Handeln

Ab Januar 2020 stellt die Messe München komplett auf rein regenerativ erzeugten Strom um und geht damit einen weiteren Schritt in Richtung klimaneutralem Handeln. Schon in den vergangenen Jahren war mehr als die Hälfte des Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt worden. „Jetzt haben wir auf 100 Prozent umgestellt, was eine weitere beträchtliche CO2-Einsparung zur Folge haben wird“, erläutert Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München.

  • 100 Prozent Ökostrom auf dem gesamten Messegelände in München-Riem
  • Einsparung von jährlich 6.400 Tonnen CO2
  • Messe München Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit

Der durchschnittliche Strombedarf der Messe München am Standort München-Riem entspricht dem von rund 9.100 Münchner Zwei-Personen-Haushalten. Durch die vollständige Umstellung auf regenerativ erzeugten Strom spart die Messe München jährlich rund 6.400 Tonnen CO2 ein. Die Bedeutung der Maßnahme erklärt sich am besten, wenn man die Zahl der Bäume zugrunde legt, die es benötigt, um das schädliche Kohlendioxid aus der Luft zu binden. Geht man davon aus, dass zur Kompensation von einer Tonne CO2 im Jahr rund 80 Bäume benötigt werden, dann entspricht die künftige Einsparung auf dem Messegelände der Leistung von rund 511.500 Bäumen im Jahr. „Das sind Zahlen, die uns schon ein wenig stolz machen“, freut sich Dittrich, der weiter ausführt: „Die Messe München als einer der international führenden Messeveranstalter hat weltweit eine hohe Strahlkraft. Sowohl in ihrem Handeln als auch auf ihrem Gelände ist sie der Nachhaltigkeit in besonderer Weise verpflichtet. Mit der Umstellung auf Ökostrom gehen wir hier einen weiteren Schritt in Richtung klimaneutralem Handeln.“

STADTWERKE MÜNCHEN ALS PARTNER
Die Umstellung auf Ökostrom ist eine zentrale Maßnahme für mehr Nachhaltigkeit. Die Messe München hat sich für den M-Ökostrom der Stadtwerke München entschieden, der transparent belegbar ausschließlich aus regenerativen Energiequellen produziert wird. Im Raum München sind dies vor allem Wasserkraftwerke sowie Photovoltaik- und Geothermie-Anlagen. Biogas und Windkraft spielen derzeit noch eine eher untergeordnete Rolle.

DER NACHHALTIGKEIT VERPFLICHTET
Für die Messe München gehören unternehmerischer Erfolg und verantwortungsvolles Handeln unmittelbar zusammen. Das Unternehmen setzt sich für den Umwelt- und Klimaschutz ein sowie für die Schonung von Ressourcen. Als erstes Messegelände der Welt wurde die Messe München durch den TÜV SÜD mit dem Zertifikat „Energieeffizientes Unternehmen“ ausgezeichnet. Beispielhaft für den hohen Nachhaltigkeitsanspruch des Unternehmens beim Betrieb des Messegeländes sind auch die Photovoltaik-Anlagen auf den Messedächern, ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk sowie ein ausgeklügeltes System zur Regenwasserversickerung zur Entlastung der Kanalisation. Teile des Messegeländes werden mit Erdwärme beheizt. Schon heute ist die Messe München Unterzeichnerin des fairpflichtet Nachhaltigkeitskodex, der mit zehn Leitsätzen die Nachhaltigkeit bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen fokussiert.

 

Bürgerversammlung in der Messe München?

Autor: Karl-Michael Brand

Die SPD Fraktion im Bezirksausschuss 15  hat beantragt, dass in außergewöhnlichen Situationen prinzipiell auch Räumlichkeiten des ICM oder der Messe für Bürgerversammlungen zur Verfügung stehen sollten, wenn dort keine Veranstaltungen oder Messen geplant sind. Das Direktorium wird gebeten hier tätig zu werden.

Begründet hat man den Antrag wie folgt:
Das Abhalten einer Bürgerversammlung weitab vom Stadtbezirk widerspricht einer lebendigen Bürgerbeteiligung. Dem widerspricht die diesjährige Versammlung im Heinrich-Heine-Gymnasium in Neuperlach-Süd. Es sind Mittel und Wege zu finden, dass zukünftige Bürgerversammlungen vor Ort stattfinden können. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die bestens geeigneten Räumlichkeiten des ICM oder der Messe nicht genutzt werden können. Die Landeshauptstadt München ist Mitgesellschafter der Messe München GmbH und auch deshalb wird erwartet, dass das Direktorium zu einer akzeptablen Lösung gelangt. Dies liegt im Interesse der Bürger/innen und letztendlich auch der Münchner Steuerzahler/innen, die die Zuschüsse an diese Einrichtungen mitfinanzieren. Außerdem trägt die Bevölkerung die Belastungen, die die Messen mit sich bringen.

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