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Ab Mitte 2022 neue Doppelspitze der Messe München

Die Messe München stellt ihre Geschäftsführung neu auf. Die Gesellschafterversammlung des Unternehmens hat sich einstimmig für Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel als künftige Doppelspitze ausgesprochen. Beide werden die Geschäfte der Messe München ab 1. Juli 2022 als alleinige und gleichberechtigte Geschäftsführer leiten. Klaus Dittrich, der derzeitige Vorsitzende der Geschäftsführung, scheidet zu diesem Zeitpunkt planmäßig aus dem Unternehmen aus.

„Die Messe München ist ein internationales Aushängeschild für Bayern. Wir stellen deshalb frühzeitig die Weichen für das neue Führungsteam des Unternehmens“, betont Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger als Vorsitzender des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung.

Reinhard Pfeiffer (58) gehört seit 2008 der Geschäftsführung der Messe München an, seit 2014 in der Funktion als Stellvertretender Vorsitzender. Stefan Rummel (44) ist seit 2010 bei der Messe München in leitender Funktion tätig und seit 2015 Mitglied der Geschäftsführung der Messe München. Beide Geschäftsführer verantworten bereits jetzt wesentliche Teile des Portfolios der Messe München. „Mit der weiteren Verkleinerung der Geschäftsführung verbinden wir die notwendige Neuausrichtung und Krisenbewältigung mit Kontinuität. Die erfahrenen Messe-Manager Pfeiffer und Rummel sind im Unternehmen tief verwurzelt und ergänzen sich als Doppelspitze hervorragend. Das ist ein gutes und wichtiges Signal für die Belegschaft und die Geschäftspartner der Messe“, so Aiwanger.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, Stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und des Aufsichtsrats, erklärt: „Die Geschäftsführung der Messe München hat in den letzten Jahren eine große Erfolgsgeschichte geschrieben. Mit der Entscheidung für Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel würdigen wir daher die vor und in der Pandemie überaus erfolgreiche Tätigkeit des gesamten Geschäftsführungsteams. Gleichzeitig legen wir mit einer kleinen und entscheidungsstarken Geschäftsführung den Grundstein zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen. Mit Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel an der Spitze ist die Messe München bestens aufgestellt, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen.“

Klaus Dittrich tritt nach mehr als 20-jähriger Tätigkeit im Unternehmen zur Jahresmitte 2022 in den Ruhestand. Er war seit 2002 Mitglied der Geschäftsführung, mit Jahresbeginn 2010 wurde er zum Vorsitzenden der Geschäftsführung ernannt. „Klaus Dittrich hat in den letzten Jahren Großartiges geleistet und die Messe München zu einer der zehn besten Messegesellschaften der Welt gemacht. Dafür gebührt ihm der große Dank der Gesellschafter. Auf diese Leistung gilt es jetzt aufzubauen“, so Aiwanger und Reiter.

Hauptgesellschafter der Messe München sind der Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München, weitere Gesellschafter sind die IHK für München und Oberbayern sowie die Handwerkskammer für München und Oberbayern.

Messe München stellt sich neu auf: Geschäftsführung verkleinert

Die drastischen Umsatzeinbrüche durch die COVID-19 Pandemie erfordern eine Neuausrichtung der Messe München und führen zu einer Verkleinerung der bislang 6-köpfigen Geschäftsführung. Die Gesellschafter legen die Verantwortung für die Führung des Unternehmens in Zukunft in die Hände von Klaus Dittrich, Dr. Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel.

Die anhaltende Corona-Pandemie stellt die gesamte Messewirtschaft vor enorm hohe Herausforderungen. In Anbetracht der drastischen Umsatzeinbrüche wie auch der durch die Pandemie ausgelösten nachhaltigen Veränderungen hat die Messe München GmbH (MMG) umfassende Maßnahmen ergriffen, um das Unternehmen zukunftsfest aufzustellen. So arbeitet die Messe an der konsequenten Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells, dem Ausbau digitaler Formate und einer stärkeren Kundenorientierung. Gleichzeitig soll durch eine interne Neuaufstellung die Agilität, Flexibilität und Effizienz des Unternehmens gestärkt werden.

Die Gesellschafter haben vor diesem Hintergrund entschieden, die Zahl der Mitglieder der Geschäftsführung zu halbieren. Falk Senger und Monika Dech werden zum 1. Juli 2021 aus der Geschäftsführung ausscheiden und übernehmen ihre früheren Funktionen als Prokuristen und Bereichsleiter. Sie bleiben dem Unternehmen als Mitglieder der Geschäftsleitung weiterhin verbunden. Gerhard Gerritzen geht zum 1. August in den Ruhestand.

Damit besteht die Geschäftsführung der Messe München ab 1. Juli 2021 aus Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung, Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender, und Stefan Rummel.

Hubert Aiwanger, Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Messe München erläutert die Entscheidungen der Gesellschafter: „Dem Messegeschäft steht ein tiefgreifender Wandel bevor. Es ist jetzt wichtiger denn je, schnell und flexibel auf neue Gegebenheiten am Markt reagieren zu können. Mit diesem Ziel stellt sich die gesamte Organisation der Messe München schlanker und effizienter auf.“

„Wir stehen nach wie vor fest hinter der Messe München als einem der bedeutendsten Wirtschafsfaktoren der Region. Wir vertrauen darauf, dass die Zukunft der Messe München bei Klaus Dittrich, Dr. Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel in sehr guten Händen liegt und unterstützen sie weiterhin bei ihren Bemühungen, um ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern. Gleichzeitig danken wir Falk Senger, Monika Dech und Gerhard Gerritzen für ihre jahrelange, erfolgreiche Tätigkeit im Unternehmen und ihr großes persönliches Engagement“, sagt Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München und 1. Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Trotz Umsatzeinbruch: Messe München blickt mit Zuversicht in die Zukunft

Das vergangene Jahr stellte die Messewirtschaft weltweit vor größte Herausforderungen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste ein Großteil der Messen abgesagt werden, was zu enormen Umsatzeinbrüchen führte. Auch die Messe München musste insgesamt über 20 Veranstaltungen, darunter viele Weltleitmessen absagen. Dennoch blickt die Messe München zuversichtlich in die Zukunft. Innovative digitale Formate und Produkte sollen das bestehende Portfolio erweitern.

  • Geschäftsjahr 2020 geprägt von der Corona-Pandemie
  • Geschäftseinbruch durch Messeabsagen
  • Weiterentwicklung des Geschäftsmodells und Ausbau der digitalen Formate stärken Zukunftsfähigkeit der Messe München

Seit dem Frühjahr 2020 hat die Corona-Pandemie das klassische Messegeschäft weltweit so gut wie unmöglich gemacht. Die Gesamtausstellerzahl der Messe München betrug 2020 weltweit rund 23.000. Allein in Deutschland konnten von den geplanten 15 Eigenveranstaltungen nur 6 tatsächlich als Präsenzmesse stattfinden, die Zahl der Aussteller belief sich auf 7.056 (-6 Prozent zu den Vorveranstaltungen) und 288.023 (-11 Prozent zu den Vorveranstaltungen) Besucher. An den 15 Eigenveranstaltungen im Ausland, die als Präsenzmessen stattfinden konnten, waren knapp 500.000 Besucher und 10.747 Aussteller aktiv. Die 14 digitalen Eigenveranstaltungen, auf denen 583 Aussteller präsent waren, erreichten über 38.000 Unique User (Besucher). Der hochgerechnete Umsatz der Messe München GmbH liegt mit 94 Millionen Euro um 70 Prozent unter Plan (302 Millionen Euro). Dieser Umsatzverlust hat dramatische Auswirkungen auf die Wirtschaft der Region, denn jeder Euro Umsatz der Messe München GmbH erzeugt 10 Euros Kaufkraft bundesweit. In Bayern brach schätzungsweise die Kaufkraft um 1,9 Milliarden Euro ein, 16.000 Arbeitsplätze könnten betroffen und geschätzt 179 Millionen geringere Steuereinnahmen die Folge sein.

Messe München Konzernumsatz 2020

START AUS EINER POSITION DER STÄRKE

„Für die Messe München war das Jahr 2020 eine Vollbremsung auf der Überholspur“, sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. Im Rekordjahr 2019 hatte sich die Messe München auf den fünften Platz der Messeveranstalter weltweit vorgearbeitet. „Es ist Glück im Unglück, dass die Pandemie uns in einer Position der Stärke getroffen hat“, so Klaus Dittrich weiter. „Wir haben die guten Jahre genutzt, um unsere Strategie konsequent umzusetzen und unsere Angebote und Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“ So machte sich im Corona-Jahr die Internationalisierung der Messe München positiv bemerkbar und die erfolgreichen Auslandsgesellschaften der Messe München haben die Liquidität gestützt.

WEICHEN FRÜHZEITIG RICHTIG GESTELLT

Die Messe München hat in den vergangenen Jahren die Digitalisierung systematisch vorangetrieben. Deshalb konnten nach der Absage vieler Messen im Jahr 2020 in kürzester Zeit 14 digitale Veranstaltungen aufgesetzt werden, etwa die ISPO ReStart.Days, die Analytica virtual und die IFAT Impact. An diesen digitalen Events haben über 38.000 Besucherinnen und Besucher teilgenommen. „Wir haben im letzten Jahr eine extrem steile Lernkurve durchlaufen, Corona war ein Turbo-Beschleuniger für die weitere Digitalisierung“, so Klaus Dittrich.

Um den dramatischen Umsatzeinbrüchen entgegenzuwirken hat die Messe München umgehend ein Effizienzprogramm mit 900 Einzelmaßnahmen aufgesetzt, mit dem eine Senkung der Sachkosten um 30 Prozent erreicht werden konnte. Aufgrund der anhaltenden Umsatzverluste müssen jetzt auch die Personalkosten gesenkt werden. Für den geplanten Abbau von ca. 170 Stellen wird gerade mit dem Betriebsrat über sozialverträgliche Lösungen verhandelt.

Für die Messe München ist zudem klar, dass es kein Zurück zum Geschäftsmodell vor Corona geben wird. Nicht nur die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Effekte der Pandemie werden nachhaltig sein, auch das Messegeschäft wird sich dauerhaft verändern. Deshalb soll die Organisation für die neuen Herausforderungen fit gemacht werden. Konsequente Kundenorientierung, Agilität, Flexibilität und ein noch stärkerer Fokus auf die Digitalisierung sind die Ziele der anstehenden Restrukturierung.

WEITERENTWICKLUNG DES GESCHÄFTSMODELLS –
DER WEG AUS DER KRISE

„Die Corona-Krise ist eine Naturkatastrophe – doch gemeinsam werden wir diese Katastrophe überwinden“, sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH. „Wir haben rasch und entschlossen reagiert – verbunden mit einigen konsequenten Entscheidungen – und haben deshalb gute Chancen, noch stärker aus der Pandemie herauszukommen. Im Zentrum steht die Weiterentwicklung unseres bisherigen Geschäftsmodells. Digitalisierung ist für uns heute keine reine Sache von Spezialisten mehr. Sie muss breit und tief im gesamten Unternehmen verankert werden. Hier sind wir im Markt sicher Vorreiter“, sagt Klaus Dittrich.

„Unser Geschäftsmodell ist es, Menschen zu verbinden. Wir sehen uns nicht mehr nur als Vermieter von Hallenfläche, sondern als Manager von Plattformen – in physischer Form auf einer Messe oder digital 365 Tage im Jahr. Die Pandemie hat diesen Trend verstärkt: Wir stehen vor einem Umbruch, wie in den letzten Jahren das Mobiltelefon. Früher diente es nur dazu, mobil zu telefonieren. Heute kann man mit modernen Smartphones zusätzlich fotografieren, Musik hören, navigieren, fernsehen, Spiele spielen oder seinen Gesundheitszustand überwachen. Unser Kerngeschäft war bislang überwiegend die Vermietung von Ausstellungsfläche. Wie beim Smartphone müssen wir jetzt digitale Zusatzangebote schaffen, die echten Mehrwert für unsere Kunden stiften“, sagt Klaus Dittrich. „Sicher hängt unser künftiger Erfolg von Strategien, Fähigkeiten und Produkten ab – aber ganz entscheidend ist die Einstellung, mit der wir diese Zukunft annehmen und gestalten. Die gesamte Messewirtschaft steht vor einer großen kulturellen Veränderung.“

ANSTRENGUNGEN FÜR EINE „GRÜNE MESSE“ WERDEN VERSTÄRKT

Neben der Digitalisierung wird sich die Messe München künftig noch stärker auf das Thema Nachhaltigkeit konzentrieren. Ziel der Messe ist es, klimaneutrale Angebote zu entwickeln – auf der Messe selbst, aber auch bei der An- und Abreise, beim Aufenthalt in München oder bei der Infrastruktur.

„Nach der Pandemie wird der Wunsch der Menschen, sich wieder persönlich zu treffen und auszutauschen, größer denn je sein. Ich glaube nicht mehr nur an die Zukunft von Messen, Corona hat bewiesen, dass sie eine Zukunft haben“, sagt Klaus Dittrich. „Deshalb sehen wir voller Zuversicht in die Zukunft.“

KRAFT-Gruppe für Eltern

Einen kreativen, resilienten und achtsamen Familientreff für Eltern bietet das SOS-Familienzentrum Riem immer montags von 17:00 bis 18:30 Uhr im SOS-Familienzentrum, Mittbacher Straße 15 an.

Während der acht Termine lernen wir, wie wir die Corona Pandemie erfolgreich bewältigen, für die Alltagssituationen Handlungskompetenzen erwerben und verbessern, unsere Kinder liebevoll begleiten, sie beim Lernen unterstützen und unsere Familien stärken und ermutigen können.

Beginn ist am 26. Oktober 2020. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 089/9438148-22 oder per Mail unter: fz-riem@sos-kinderdorf.de erforderlich.  Eine Kinderbetreuung ist auf Anfrage möglich.

 

100 Masken 100 Länder

Im Stil des „One World Charity Concert“ zeigen internationale bildende Künstler*innen aus 100 Ländern ihre Unterstützung gegen Pandemien mit ihrem professionellen persönlichen Schutz.
Jetzt, da die neue Corona-Pandemie die Welt erobert hat und kaum ein Land auf den fünf Kontinenten verschont hat, tragen Künstler*innen aus fast 100 Ländern ihre Masken, um ihre Unterstützung im Kampf gegen das Virus zu demonstrieren. Ihr Arbeitsoutfit ist das Programm.

Dies ist eine Initiative der ISSA, International Sculpture Symposium Alliance, die Skulpturen-Veranstaltungen weltweit vereint. Die vorgestellten Bildhauer*innen sind alle professionelle, einflussreiche Künstler*innen, die zusammen Tausende monumentaler Skulpturen weltweit geschaffen haben. Ihr Berufsleben und Einkommen wurden aufgrund der Schließung der Grenzen und internationaler Flüge auf Eis gelegt.

TOBEL, der Vertreter für Deutschland (www.tobel.org), von der Bildhauer*innen Assosiation ISSA (www.world-issa.com): “So sehen wir Steinbildhauer ja immer bei der Arbeit aus, um uns vor dem Steinstaub zu schützen, und jetzt bekommt das eine ganz neue Bedeutung. Auch arbeiten wir am Stein und in unseren Werkstätten meist alleine, oft ganz isoliert, schon wegen dem Lärm. Das ist unser Alltag,

10 von diesen 100 Bildhauer*innen sind mit Werken auf der SKULPTUR-LICHTUNG in Hohendilching (bei München) vertreten. Dort stehen sie in der Natur und sind, auch in Corona-Zeiten uneingeschränkt zu genießen: www.skulptur-lichtung.de/