Open-Air Sommerkonzert – Nachbarschaftstreff Oslostraße

Am Montag, den 16. Juli ab 17:30 Uhr, verwöhnen Sie die Musikschülerinnen und Musikschüler des Treffs Oslostraße mit Musikstücken unterschiedlicher Genres. Für die Dauer von einer Stunde
werden Sie durch die Welt der Musik geführt. Im Anschluss gibt es ein kaltes Buffet. Der Eintritt ist
frei.
Die Musikschülerinnen und Musikschüler mit Frau Pusch und das Team des Nachbarschaftstreffs
freuen sich auf Ihr Kommen.
Ort: Bei Schönwetter im Innenhof des Nachbarschaftstreffs, Oslostraße 10 in der Messestadt West.
Bei Schlechtwetter findet das Konzert im Nachbarschaftstreff statt.

Unterstützung für die Grünwerkstatt

Die Grünwerkstatt am Riemer Park ist eine Plattform, die den Bürgerinnen und Bürgern in der Messestadt Riem die Bearbeitung aller Themen rund um das Grün ermöglicht. In den Räumlichkeiten in der Helsinkistr. 57 findet ganzjährig ein Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu den Themen Natur, Ökologie und Nachhaltigkeit statt.

Das Baureferat/Gartenbau hat mit ECHO e.V. einen eigenständigen Träger gefunden, der seit Januar 2016 das Projekt Grünwerkstatt als Betreiber verantwortlich übernommen und zu einem Programmnetzwerk mit verschiedenen Ko-Akteuren ausgebaut hat.

Nun ist es gelungen, einen Zuschuss des BA 15 Trudering Riem für das Erwachsenenbildungsprogramm „Grüne Akademie“ für das zweite Halbjahr 2018 zu bekommen. So wurde es möglich, die Kursteilnahmegebühren entweder drastisch zu senken oder ganz entfallen zu lassen, um auch BürgerInnen und Bürgern mit sehr knappem Budget die Teilnahme an den Programmen zu ermöglichen.

Hier noch einmal, die durch die großartige Unterstützung des BA ermöglichten Programmbausteine:

  • Reparaturcafé mit dem Team um Martin Schlang
    Alte Dinge zu reparieren, anstatt sie wegzuwerfen und etwas Neues anzuschaffen – so können wertvolle Ressourcen geschont werden, was den Geldbeutel schont und unserer Umwelt durch Vermeidung von Müll hilft.
    Manchmal ist es kinderleicht, Dinge selbst zu reparieren – man braucht nur jemanden, der weiß wie`s geht und dann Tipps sowie das passende Werkzeug an die Hand gibt. Unsere Fachleute im Reparaturcafé helfen vor Ort dabei, gemeinsam mit dem Eigentümer Lösungen zu finden, und geben gerne Anleitung zur Selbsthilfe. Dabei kann auch nach Herzenslust gefachsimpelt werden. Auch mit von der Partie: unsere Expertin für Schneider- und Näharbeiten! Also nicht nur Pürierstäbe, Toaster oder andere elektronische Geräte, sondern auch alte Kleidungsstücke stehen im Reparaturcafé auf der Agenda!

25.08., 15:00 – 17:00

08.09., 15:00 – 17:00

10.11., 15:00 – 17:00

08.12., 15:00 – 17:00

ohne Anmeldung, kostenlos

  • Das Leben gezeichnet  mit Monica Kiss von Habsburg (Künstlerin und Ökopädagogin)
    Freihandzeichnen, Grundkurs, 5 Termine: Wir schulen unser Auge zur genauen Beobachtung und Wiedergabe von Motiven aus Natur und Alltag mit weichen Bleistiften (ab 3B) auf Papier und erlernen verschiedene Techniken im weiteren Kursverlauf. Dazu gehören die räumliche Darstellung eines Gegenstandes, der Einsatz von Licht und Schatten und Zeichenutensilien wie Kohle, Rötel, Buntstifte, Kugelschreiber oder Tusche.

Material wird gestellt, bis zu 8 Teilnehmer/innen

12.07., 18:00 – 20:00

04.08., 15:00 – 16:30

08.09., 15:00 – 16:30

10.11., 15:00 – 16:30

08.12., 15:00 – 16.30

Anmeldung unter office@echo-ev.de oder 089/94304845

Teilnehmerbeitrag: €3,00 pro Einheit

  • Gemeinsam grenzenlos töpfern mit Gabriella Eger (Keramikkünstlerin)

Ein Töpferworkshop, der überraschende Einblicke in die Arbeit mit einem faszinierenden Material und Anregungen aus der modernen Kunst (Niki de Saint Phalle, Keith Haring) gibt.

Zwei aufeinanderfolgende Einheiten sind einem Werkstück gewidmet.

14.07., 18:00 – 20:00

21.07., 18:00 – 20:00

15.09., 18:00 – 20:00

22.09., 18:00 – 20:00

20.10., 18:00 – 20:00

10.11., 18:00 – 20:00

01.12., 18:00 – 20:00

08.12., 18:00 – 20:00

Anmeldung unter office@echo-ev.de oder 089/94304845.

Teilnehmerbeitrag: €5,00 pro Doppeleinheit

  • Es ist nicht alles Hund, was bellt … mit professionellen Hundetrainern und Rettungshundeführern aus verschiedenen Organisationen

Hunde stellen generell ein Konfliktthema in öffentlichen Parkanlagen dar. Für ein besseres Nebeneinander von Hundehaltern und anderen Parkbesuchern macht sich deshalb diese lose Veranstaltungsreihe stark. „Mensch und Hund in der Messestadt – es ist nicht alles Hund, was bellt!“ geht es unter anderem um konstruktive Kritik und ernsthafte Auseinandersetzung mit Regeln für ein faires Miteinander ebenso wie Respekt voreinander – denn das ist gut für Hund und Mensch …

21.07., 13:00 – 14:00 Theorie und Diskussion 15:00 – 17:00 Training mit den Hunden

Anmeldung unter office@echo-ev.de oder 089/94304845.

Die Teilnahme ist kostenlos!

  • Malkurs 1 : Blumen und Pflanzen in Aquarelltechnik malen mit Monica Kiss von Habsburg (Künstlerin und Ökopädagogin)

Papier und Farbe wird gestellt, Haarpinsel mitbringen, wenn vorhanden.

22.07., 14:00 – 16:00

Anmeldung unter office@echo-ev.de oder 089/94304845

Teilnehmerbeitrag: €3,00

  • Traditionell und modern natürlich Kochen mit Christian Messerklinger (Spitzenkoch)

27.07. Lachs von Tataki bis Soufflé

28.09. Saucen, Marinaden, Dressings

26.10. Erntezeit – tolle Zeit!

30.11. Geflügel

14.12. Weihnachtsdesserts

immer freitags, 19:00 – 21:00

Anmeldung unter office@echo-ev.de oder 089/94304845.

Teilnehmerbeitrag: €5,00 pro Einheit

  • Der Augustvollmond schenkt den Pflanzen die größte Kraft des Mittsommers! mit Monica Kiss von Habsburg (Künstlerin und Ökopädagogin)

Wir sammeln mächtige Heilpflanzen und binden einen Strauß, der uns durch die dunkle Jahreszeit begleitet.

12.08., 10:00 – 12:00

Anmeldung unter office@echo-ev.de oder 089/94304845

Teilnehmerbeitrag: €3,00

  • Naturkosmetik- und Seifenwerkstatt mit Gabriella Eger

In unserem Naturkosmetikworkshop geht es darum, mit einfachen Mitteln natürliche Beautyprodukte wie Badekugeln, Lippenbalsam oder Seifen selbst herzustellen …

29.09., 18:00 – 20:00

15.12., 18:00 – 20:00

Anmeldung unter office@echo-ev.de oder 089/94304845.

Teilnehmerbeitrag: €3,00 pro Einheit

  • Malkurs 2: Herbstimpressionen in zartem Aquarell mit Monica Kiss von Habsburg (Künstlerin und Ökopädagogin)

13.10., 14:30 – 16:30

Material wird gestellt

Anmeldung unter office@echo-ev.de oder 089/94304845

Teilnehmerbeitrag: €3,00 pro Einheit

  • Malkurs 3: Die Farben des Herbstes in leuchtendem Acryl mit Monica Kiss von Habsburg (Künstlerin und Ökopädagogin)

20.10., 14:30 – 16:30

Material wird gestellt

Anmeldung unter office@echo-ev.de oder 089/94304845

Teilnehmerbeitrag: €3,00 pro Einheit

  • Pflanzenspaziergang 2: Rückzug der Pflanzen – Spaziergang im spätherbstlichen Riemer Park mit Monica Kiss von Habsburg (Künstlerin und Ökopädagogin)

Wir bestimmen gemeinsam die herbstliche Pflanzenwelt.

04.11., 14:00 – 15:30

Anmeldung unter office@echo-ev.de oder 089/94304845

Teilnehmerbeitrag: €3,00

Formulare und Anträge – Neues Netzwerk zur Unterstützung in der Messestadt Riem

Seit Mitte April wird in der Messestadt für alle Messestädter*innen, die Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen benötigen (z.B. ALG II, Kindergeld, Sozialwohnungsantrag etc.), ein Formularservice angeboten. Acht soziale Träger haben sich zusammengeschlossen, um dieses Angebot breit und bedarfsorientiert allen Messestädter*innen zugänglich zu machen. Die Unterstützung wird hauptsächlich von Ehrenamtlichen erbracht, die dafür eigene Schulungen erhalten. Es besteht eine enge Kooperation mit dem Bereich Soziales und dem Jobcenter des Sozialbürgerhauses Berg am Laim/Trudering/Riem und Regsam. Ein Flyer mit allen wichtigen Infos liegt im SBH aus und wird über die Kooperationspartner verteilt. Hier der Flyer zum Download: FLYER FORMULARSERVICE

Wir freuen uns über weiteres ehrenamtliches Engagement für die Erbringung dieses wichtigen Angebotes. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung von Bewohner*innen in der Messestadt, insbesondere Familien!

Sie brauchen selbst Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen? Für Informationen und Termine wenden Sie sich bitte an das Projekt Messestadt Riem. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Condrobs e.V./ startSTARK gGmbH
Projekt Messestadt Riem
Tel.: 089 32630299-0
Email: projekt-messestadt-riem@condrobs.de

Reparaturcafé in der Grünwerkstatt

Am 07. Juli 2018, 15:00 – 17:00 Uhr, findet wieder das Reparaturcafé des ECHO e.V. in der Grünwerkstatt, Helsinkistr. 57, statt.

Alte Dinge zu reparieren, anstatt sie wegzuwerfen und etwas Neues anzuschaffen – so können wertvolle Ressourcen geschont werden, was den Geldbeutel schont und unserer Umwelt durch Vermeidung von Müll hilft.

Manchmal ist es kinderleicht, Dinge selbst zu reparieren – man braucht nur jemanden, der weiß wie`s geht und dann Tipps sowie das passende Werkzeug an die Hand gibt. Unsere Fachleute im Reparaturcafé helfen vor Ort dabei, gemeinsam mit dem Eigentümer Lösungen zu finden, und geben gerne Anleitung zur Selbsthilfe. Dabei kann auch nach Herzenslust gefachsimpelt werden.

Auch mit von der Partie: unsere Expertin für Schneider- und Näharbeiten! Also nicht nur Pürrierstäbe, Toaster oder andere elektronische Geräte, sondern auch alte Kleidungsstücke stehen im Reparaturcafé auf der Agenda!

Die Veranstaltung ist kostenlos, es bedarf keiner Anmeldung!

Die nächsten Termine für alle Reparaturwütigen: das Reparaturcafé in der Grünwerkstatt findet wieder am 25.08., 08.09., 10.11. und 08.12.2018, ebenfalls 15:00 – 17:00 Uhr, statt. Ohne Anmeldung und kostenlos.

Die Grünwerkstatt bietet Raum für Ökologie und Nachhaltigkeit im Riemer Park. Ihr regelmäßiges Programmangebot richtet sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene. Seit 2016 ist ECHO e.V. als Partner des Baureferats, Abteilung Gartenbau, der offizielle Trägerverein der Grünwerkstatt.  Erfahren Sie mehr zum Programm der Grünwerkstatt unter echoev.de/gruenwerkstatt-muenchen-riem.

Echo e.V. kooperiert mit FOM Hochschule

Am 17.5.2018 unterzeichneten Vertreter der FOM Hochschule und des ECHO e.V. München/Dachau im Hochschulzentrum München einen modellhaften Kooperationsvertrag, speziell für den neuen dualen BA-Studiengang „Soziale Arbeit“ am Standort München.

Der Vertrag regelt unter anderem die Zusammenarbeit bei Mitarbeiterqualifizierung (z.B. im dualen Studium), fachlichem Austausch (z.B. in Form gemeinsame Tagungen), durch inhaltliche Inputs (z.B.: Vorlesungen, Lehrveranstaltungen, Praxisexkursionen), bei Werbung und Öffentlichkeitsarbeit sowie im Personalrecruiting.

 

 

Die FOM Hochschule (früher Fachhochschule für Oekonomie und Management) ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule mit Hauptsitz in Essen, die hauptsächlich betriebswirtschaftliche und ingenieurwissenschaftliche sowie gesundheitswissenschaftliche und sozialwirtschaftliche Studiengänge für Berufstätige und Auszubildende anbietet.

Die FOM ist die größte private Hochschule in Deutschland.

ECHO e.V. möchte als renommierter regionaler Anbieter kultureller Bildung mit dieser Kooperation auch dazu beitragen, dem Fachkräftemangel gerade in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit wirkungsvoll entgegenzuwirken und in den eigenen Einrichtungen jungen Menschen die Chance zum praxisnahen dualen Studium zu geben.

Bei der Vertragsunterzeichnung im Hochschulzentrum in der alten Hopfenpost in München wurde die FOM vertreten durch Prof. Dr. Gerhard H. Mann, den wissenschaftlichen Gesamtstudienleiter und den stellvertretenden Gesamt-Geschäftsleiter Thomas Schweigler.
Für ECHO e.V. waren Jenny Götz, Leitung des offenen Kinderbereiches und Koordinatorin der Projektwerkstatt Planspiel und Geschäftsführer Karl-Michael Brand erschienen.

Aktuelles aus der Messestadt: Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Immer wissen, was los ist in der Messestadt!

Ab sofort gibt es auf unserer Seite die Möglichkeit, sich die aktuellesten Meldungen per E-Mail schicken zu lassen! Abonnieren Sie unseren Newsletter! Sie können sich ganz einfach ganz unten auf der Homepage eintragen!

Kostenlos und jederzeit mit einem Klick kündbar.

Sie erhalten Nachrichten zu allen Rubriken: „Kinder“, „Jugend“, „Senioren“, „Kultur“, „Bildung“, „Natur“, „Sport“...

ODER: Stellen Sie Ihren individuellen Newsletter zusammen! Schließen Sie Themenbereiche aus, die Sie nicht interessieren, indem Sie die entsprechenden Häckchen entfernen. So erhalten Sie nur die Nachrichten, die Sie auch erhalten wollen!

 

Bunt Bunt Bunt – wird unser Nachbarschaftstreff

Am Freitag den 04. Mai ab 17:00 Uhr wird gepflanzt und gebuddelt, was das Zeug hält. Der Innenhof des Nachbarschaftstreffs in der Oslostraße 10 soll bunt werden. Ihr habt Lust, selber Blumen und Samen zu pflanzen? Dann kommt einfach vorbei und gestaltet mit. Egal ob jung oder alt, alle sind willkommen. Wir besorgen die Blumen, Erde und alles was wir sonst benötigen. Für die Helfer gibt es Erfrischungsgetränke. Gerne dürft ihr auch eigene Blumen mitbringen.

Ohne Anmeldung möglich.

Wir freuen uns auf euch!

 

Jubiläums-RadbaR in der Messestadt

(Foto oben: Wilfried Tatusch)

Am Samstag, den 5. Mai 2018 von 11:00 – 16:00 Uhr, ist es endlich wieder soweit: Der Arbeitskreis Ökologie, die Stadtteilgruppe vom Bund Naturschutz in der Messestadt Riem, lädt zu seiner 10. RadbaR auf der Promenade und vor der Grünwerkstatt (Helsinkistraße 57) ein.

Foto: Thomas Keimerl

Eines der Kernangebote der RadbaR ist die Fahrradreparatur-Selbsthilfewerkstatt: Ob beim Platt´n Flicken, Lichtanlage Reparieren, Schutzblech Festschrauben, Schaltung Einstellen oder beim Kette Schmieren helfen fachkundige Messestädter ihren Nachbarn gerne weiter. Nachdem der AK Ökologie nur ein sehr kleines und begrenztes Materiallager hat, müssen benötigte Ersatzteile von den Fahrradbesitzern selbst besorgt und mitgebracht werden. Werkzeuge und Montageständer sind aber ausreichend vorhanden.

Beim „Alles-was-rollt-Basar“ können alle Arten von Fahrrädern, Radlanhänger, Roller, Dreiräder, Einräder, Laufräder, etc. zum Verkauf angeboten werden. Wer ein Fahrzeug (ohne Motor!) zum Verkauf anbieten möchte, kann es am Stand vom AK Ökologie ab 10:30 Uhr abgeben. Ehrenamtliche Mitarbeiter vom AK Ökologie nehmen die Adresse des Besitzers und die Preisvorstellung auf. Wird das Fahrrad verkauft, erhält der Verkäufer 90 Prozent des Verkaufserlöses, die restlichen 10 Prozent bekommt der AK Ökologie für seine Natur- und Umweltschutzarbeit im Stadtviertel.

Foto: Thomas Keimerl

Bei der Fahrradcodierung wird vom ADFC ein persönlicher Code nach dem polizeilich anerkannten System in den Fahrradrahmen eingraviert. Über diesen Code kann der rechtmäßige Eigentümer gefundener Fahrräder ermittelt werden. Die Kosten für eine Codierung betragen 15 Euro, für ADFC-Mitglieder nur 8 Euro. Mitzubringen sind der Personalausweis, ein Eigentumsnachweis (Kaufquittung) und evtl. der ADFC-Mitgliederausweis.

Foto: Thomas Keimerl

Eine mögliche Eigentumserklärung und der ADFC-Codierauftrag sollte aus dem Internet unter www.adfc-muenchen.de/service heruntergeladen und ausgefüllt mitgebracht werden.
Nicht mehr benötigte Fahrradteile, Schrotträder und alte Fahrräder können für den AK Ökologie, für die Gemeinschaftsunterkunft in der Willy-Brandt-Allee und für die Fahrradrecycling-Werkstatt von „Dynamo Fahrradservice Biss e.V.“ (Haager Straße 11) abgegeben werden.

 

Schon seit vielen Jahren Hand in Hand: Die RadbaR und die Pflanzentauschbörse. Hier können interessierte Besucher Pflanzen abgeben, tauschen oder gegen eine kleine Spende erwerben. Dieses Angebot wird unterstützt vom Baureferat, Hauptabteilung Gartenbau der Landeshauptstadt München.

Die BioBar rundet das Angebot der RadbaR kulinarisch ab: Sie bietet mit biologischen Imbissen und Getränken die Möglichkeit, Nachhaltigkeit auf eine sinnliche Weise zu erleben. Bio schmeckt! Auch die Produktion von Bio-Lebensmitteln ist sowohl für die Umwelt verträglicher wie auch für den Menschen gesünder.

Weitere Angebote ergänzen die diesjährige Jubiläums-RadbaR: Vom Kinderschutz München wird von 11 – 13 Uhr das neue „Lastenradl“ vorgestellt. Das im Nachbarschaftstreff „Heinrich trifft Böll“ gegen ein geringes Entgelt ausleihbare Lastenfahrrad mit Elektroantrieb (max. 22 km/h) kann besichtigt werden und alle Fragen zur Nutzung und Ausleihe werden beantwortet. Auch das eigene Mobilitätsprojekt vom AK Ökologie „Fahrrad und -Lastenanhänger gemeinschaftlich nutzen“ wird gezeigt. Des Weiteren wird die Initiative „Wohnen ohne Auto“ mit einem Infostand vor Ort sein und die autofreien Wohnprojekte Münchens vorstellen.

Die Ziele der RadbaR sind den Fahrradverkehr zu fördern, soziale Betriebe zu unterstützen, Ressourcen zu schonen, bürgerschaftliches Engagement zu fördern, das Klima zu schützen und Nachhaltigkeit im Alltag zu leben. Mit dem Logo der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Ein Beitrag zur Weltdekade“ (BNE) wurde das Konzept der RadbaR in den letzten Jahren von der deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet.

Die Jubiläums-RadbaR vom AK Ökologie wird unter der Leitung von Thomas Keimerl von Nachbarn für Nachbarn ehrenamtlich und bürgerschaftlich durchgeführt.

Mobilität für Alle – keine Scheu vor Hilfen!

Autor: Dr.-Ing. Georg Kronawitter, FAK Mobilität im Behindertenbeirat München

Zu diesem Artikel

Dieser Artikel will all jenen Menschen Mut machen, die als Gehbehinderte im Alltag Mobilitätsprobleme haben.  Das Wichtigste ist mir, der ich nach meinem Schlaganfall (2011) hauptsächlich ein Dreirad nutze, aufzurufen, dass kein Betroffener Scheu haben sollte, sich geeigneter Hilfsmittel und Hilfen zu bedienen. Eitelkeit ist hier eine schlechte Begleiterin! Außerdem sollte man sich auch nicht scheuen, einen Behindertenausweis zu beantragen – gerade wenn altersbedingte Mobilitätseinschränkungen „zuschlagen“. Dann besteht eine gute  Chance, für gerademal 80 Euro im Jahr (!) einen Mobilitätspass für den gesamten Öffentlichen Nahverkehr (Bahnen, Busse, Linienschiffe) in Deutschland zu erwerben!

Zusammenfassung

Auch wenn die Messestadt nach dem Leitbild von “kompakt, urban, grün” eigentlich ein Stadtteil der kurzen Wege ist und bewusst fußgänger- und radfahrerfreundlich konzipiert und mit der U-Bahn hervorragend an das Münchner Schnellbahnnetz angebunden ist, relativieren sich diese Merkmale schnell für alle Menschen, die gehbehindert sind.

Daher stellt dieser Artikel schwerpunktmäßig die Entwicklung bei individuellen technischen Mobilitätshilen dar.

Ein zweiter Schwerpunkt ist der Begleitservice für Bus& Bahn, den die Stadt München seit zwei Jahren in München ins Leben gerufen hat.

Abschließend breche ich eine Lanze für die Installation von so genannten Mobilitäts­sta­tionen in der Messestadt, von denen alle profitieren würden.

Wer ist gehbehindert ?

Es gibt Menschen mit angeborenen Gehbehinderungen, es gibt alters- und krankheits­bedingte Gehbehinderungen. Aber auch eine Sportverletzung an den Beinen macht auch einen jungen fitten Menschen schnell gehbehindert.

Warum Mobilitätshilfen für Gehbehinderte ?

Mobilitätshilfen haben für Gehbehinderte folgende Vorteile:

  • sie erweitern erheblich den Entfernungsbereich
  • sie bieten mehr Sicherheit vor Stürzen
  • sie unterstützen selbstbestimmte Mobilität
  • sie sind Individuell anpassbar

Zum Beispiel: Dreiräder

Dreiräder für Erwachsene werden von vielen Menschen mit Gehbehinderungen genutzt. Ihre spezifischen Vorteile sind:

  • sie sind so flexibel wie ein Fahrrad – aber viel sicherer und stabiler
  • auch Schrittgeschwindigkeiten sind möglich
  • sie haben gute Zulademöglichkeiten
  • es gibt sie auch in trendigen Designs („Trike“)
  • sie fördern die körperliche Fitness.

Ihre spezifischen Nachteile sind:

  • je nach Sitzhöhe reagieren sie empfindlich auf Unebenheiten der Wegoberfläche
  • sie sind schlechter zu manövrieren (enge Durchfahrten)
  • sie sind gewöhnungsbedürftig zu fahren
  • eine gewisse körperlich Fitheit ist nötig – wie beim Fahrrad

Welche enormen Möglichkeiten Dreiräder auch für ältere Menschen mit Gehbehin­derungen bieten, hat vor einigen Jahren die Münchnerin Gunda Krauss bundesweit demonstriert, als sie mit ihrem E-Dreirad 2014 von München nach Rügen fuhr. ( www.sueddeutsche.de/muenchen/tour-durch-deutschland-mit-dem-dreirad-nach-ruegen-1.2249388).

Gleichwohl sind Erwachsenendreiräder gewöhnungsbedürftig zu fahren und bedürfen einer gewissen Routine. Das mag zunächst erstaunen und erschließt sich auch bei einem Selbstversuch nicht, wenn man das Rad auf dem brettlebenen Hof des Fahrradhändlers ausprobiert. Die unangenehmen Fahreigenschaften treten aber beim Fahren auf einer normalen Straße auf und äußern sich vor allem in einem Rechtsdrall, der permanentes Gegensteuern bei Geradeausfahrt erfordert, will man nicht in parkende Autos oder in Gartenzäune fahren.

Woher kommt das?

Die Ursache für diesen Rechtsdrall liegt in der gekrümmten Straßenoberfläche und führt auch dazu, dass die Sitzposition gefühlt schräg ist. Man kommt sich ein bisschen vor wie im Ausguck auf dem Mast eines Segelschiffes in schwerer See („Schlagseite“, Krängung). Besonders unangenehm wirken sich zusätzliche Bodenunebenheiten aus.

Diese unangenehmen Fahr-Effekte kann man konstruktiv durch eine niedrige Sitzposition deutlich verringern.

Am extremsten ist dies bei den häufig „Trike“ genannten Liegedreirädern (Im Foto in der Mitte) der Fall. Diesen Vorteil bezahlt man aber durch Schwierigkeiten beim Ein- und Aussteigen, so dass dieser Dreiradtyp für viele Menschen mit Mobilitätseinschränken (leider) nicht nutzbar ist.

In den letzten Jahren hat sich daher als guter Kompromiss in puncto Sitzhöhe ein „Easy-Rider“-artiger Dreiradtypus herausgebildet, der so tief wie möglich (wegen der „Schlagseite“‚) und so hoch wie möglich (wegen des Einstiegskomforts) ist. Im Foto oben entspricht das Dreirad links diesem Typ.

Es kommen immer wieder neue, pfiffige Konstruktionen auf den Markt, z. B. das vom Münchner Rolf Hueber entwickelte ELFIT (www.elfit.eu), das am 21. Mai 2017 vor dem Kopfbau stand:

Zum Beispiel: eMobile (eScooter)
Jeder kennt den Typus des Elektro-Mobils oder Elektro-Scooter. Er lässt sich relativ schnell und leicht beherrschen und erfordert wenig körperliche Fitness. Sein größter Nachteil ist wohl, dass ein eMobil unausgesprochen als reines „Behindertenvehikel“ angesehen wird. Eitle Menschen quälen sich daher lieber ab, als so ein Hilfsmittel zu nutzen.

Nicht alle, wie das folgende Bild vom S-Bahnsteig Marienplatz zeigt:

Aber mit so einem eMobil verlieren ausgedehnte Fußgängerzonen, aber auch Freizeitareale wie der Riemer Park ihre Schrecken auch für stark gehbehinderte Menschen.

Sie eignen sich wegen ihrer unkomplizierten Handhabung gut für öffentliche Leihstationen.

Münchens schottische Schwesterleih-stadt Edinburgh liefert hier ein gutes Vorbild. Im Besucherzentrum des berühmten Royal Garden, also des Botanischen Gartens warten Leih-eMobile auf Nutzer (Foto).

Es kann im Zeichen der Inklusion nicht angehen, dass über MVG-Rad zwar mehrere hundert kommunale Leihräder für Menschen ohne Behinderungen zur Verfügung stehen, für Menschen mit Einschränkungen jedoch kein Leihhilfsmittel angeboten wird, obwohl hier die Bedürftigkeit größer ist.

Eine Münchner – Hardy Huber – hat aufgrund eigener Betroffenheit eine besonders mobilen eScooter entwickelt, der zusammen“faltbar“ ist und quasi ins Bordgepäck passt: den TravelScoot ( www.travelscoot.de):

Leicht und zusammenklappbar: der TravelScoot

Dieser Scooter ist so kompakt, dass er problemlos auch innerhalb von Gebäuden benutzt werden kann.

Einfach sich helfen lassen: der Begleitservice
Technische Mobilitätshelfen sind die eine Seite der Medaille für Menschen, die sich noch selbst alles zutrauen. Für Menschen, die aufgrund ihrer Einschränkungen eine Hilfe durch einen Begleiter benötigen, wenn sie unterwegs sind, hat die Stadt München 2015 den – kostenlosen! – Bus&Bahnbegleitservice nach Berliner Vorbild eingerichtet.

Die Begleitfahrten finden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr statt. Einsatzgebiet ist das Münchner Stadtgebiet.

Zum vereinbarten Zeitpunkt holen die Mobilitätshelfer, die an der entsprechend beschrifteten Dienstkleidung zu erkennen sind, die Kunden am Ausgangspunkt der Fahrt ab.

Anmeldung unter Telefon: (089) 54 49 18 92 0

Das Angebot richtet sich an Seniorinnen und Senioren, mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sowie Personen, die Unterstützung und Orientierungshilfe für die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln benötigen. Grundsätzlich müssen die Kunden in der Lage sein, den Weg zu bewältigen. Das Mindestalter für die Nutzung ist 16 Jahre.

Die Leistungen des Begleitservice sind für die Nutzer des Dienstes kostenlos.

Weitere Infos unter www.kmfv.de/einrichtungen-und-dienste/einrichtungssuche/einrichtung/bus-bahn-begleitservice-muenchen/show/

Ein Ausweis, der wirklich hilft
Gerade viele ältere Menschen, die deutlich altersbedingte Mobilitätseinschränkungen haben, scheuen sich, einen Behindertenausweis zu beantragen. Das ist grundfalsch, wird dann doch auch der Weg verbaut, mit einer Jahreswertmarke für ca. 80 Euro in ganz Deutschland alle Verkehrsmittel des Nah- und Regionalverkehrs, zu denen auch Linienschiffe auf den bayerischen Seen gehören, kostenlos zu benutzen. Und erfordert die Behinderung eine Begleitperson (Kennzeichen „B“), dann fährt auch diese kostenlos mit.
Weitere Infos erhalten Sie hierzu z. B. im ASZ Riem.