Die Müllsau im Landschaftspark

Autor: Karl-Michael Brand, Echo e.V.

Die Zunahme der Nutzung des öffentlichen Raumes zur Freizeitgestaltung, eine gestiegene Mobilität und der damit einhergehende Unterwegskonsum von Take-Away- bzw. To-Go-Produkten, führen zu einem steigenden Abfallaufkommen im öffentlichen Raum. Das ist eine traurige Tatsache und auch im Umgriff der Riem Arkaden deutlich zu erkennen. Mit dem Anstieg des Abfallaufkommens steigt auch das Problem von „Littering“, dem Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum.

Aber die Nutzung des Gartens der Grünwerkstatt für nächtliche Partys inklusive flächendeckender Vermüllung ist ebenso wie die komplette Entsorgung von Haus- und Sperrmüll in Nacht- und Nebelaktionen im Zugangsbereich zum Landschaftspark eine nicht tolerierbare Steigerung dieses „Unverhaltens“: Zum Einen kommt die Angst auf, dass solche Beispiele Schule machen könnten und immer mehr Menschen zur illegale „Selbsthilfe“ greifen. Zum Anderen lebt grundsätzlich niemand gern im Dreck. Sauberkeit ist ein wesentlicher Bestandteil, um sich wohlzufühlen. Das gilt neben den eigenen vier Wänden auch für die Umwelt in der wir leben. Gerade für den Park als Naherholungsraum.

Bürgerversammlung in der Messe München?

Autor: Karl-Michael Brand

Die SPD Fraktion im Bezirksausschuss 15  hat beantragt, dass in außergewöhnlichen Situationen prinzipiell auch Räumlichkeiten des ICM oder der Messe für Bürgerversammlungen zur Verfügung stehen sollten, wenn dort keine Veranstaltungen oder Messen geplant sind. Das Direktorium wird gebeten hier tätig zu werden.

Begründet hat man den Antrag wie folgt:
Das Abhalten einer Bürgerversammlung weitab vom Stadtbezirk widerspricht einer lebendigen Bürgerbeteiligung. Dem widerspricht die diesjährige Versammlung im Heinrich-Heine-Gymnasium in Neuperlach-Süd. Es sind Mittel und Wege zu finden, dass zukünftige Bürgerversammlungen vor Ort stattfinden können. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die bestens geeigneten Räumlichkeiten des ICM oder der Messe nicht genutzt werden können. Die Landeshauptstadt München ist Mitgesellschafter der Messe München GmbH und auch deshalb wird erwartet, dass das Direktorium zu einer akzeptablen Lösung gelangt. Dies liegt im Interesse der Bürger/innen und letztendlich auch der Münchner Steuerzahler/innen, die die Zuschüsse an diese Einrichtungen mitfinanzieren. Außerdem trägt die Bevölkerung die Belastungen, die die Messen mit sich bringen.

Graf-zu-Castell-Straße für Anlieger-PkW öffnen?

von Karl-Michael Brand, Echo e.V.

Die CSU im Bezirksausschuss beantragt zu prüfen, ob der als Fußweg ausgewiesene und noch nicht hergestellte südliche Teil der Graf-zu-Castell-Straße erstmal probeweise für ein Jahr für Anlieger-PkW-Verkehr geöffnet werden kann.

Begründet wird der Antrag folgendermaßen:
Sowohl westlich (jetzt Landschaftspark) als auch östlich – dort endet der südliche Teil der Graf-zu-Castell-Straße nach Plan in einem Fußgängerbereich. Mittlerweile ist der 4. Bauabschnitt fast vollständig bezogen. Dieser Bauabschnitt hat demnach keine direkte Verbindung nach Norden zur Joseph-Wild-Straße, die wiederum die einzige Verbindung nach Trudering und nach Süden ist. D.h. der ganze Verkehr wickelt sich über die Engpässe Edinburg – Olaf-Palme – Joseph-Wild-Straße ab, zusätzlich zum Verkehr aus den Riem-Arkaden, Messeverkehr, östliche Messestadt. Diese Situation ist zudem verschärft worden, als gegenüber den Annahmen bei der ursprünglichen Planung die U-Bahnstation Messestadt West zur eigentlichen ÖV-Drehscheibe geworden ist,
Die Bewohner des 4. BA befinden sich sinnbildlich auf einer Insel innerhalb einer Insel.